Kleine Miezen wahren Chance auf Klassenerhalt

Kleine Miezen wahren Chance auf Klassenerhalt

Trier. (R.S.) DJK/MJC Trier II - HSG Kleenheim 29:25 (19:14) Fünfter Heimsieg in Folge für die kleinen Miezen, die damit die Chancen auf den Liga-Erhalt wahren. Schnell führten die Gastgeberinnen mit 4:1, kassierten dann in Überzahl zwei Treffer der HSG in Folge und über 4:3 verlief das Spiel bis 6:5 ausgeglichen.



In der spielerisch stärksten Phase setzten sich dann die Schützlinge von Trainer Markus Zeimet auf 14:6 in der 17 Minute ab. Die Versuche der Gäste, das Tempo hochzuhalten und so zumindest die Leistungsträgerinnen der Triererinnen nach ihrem Bundesligaeinsatz am Vortag in Buxtehude konditionell in Verlegenheit zu bringen, ging nicht auf.

Die Begegnung schien beim 24:16 in der 37 Minute endgültig entschieden, doch die Gäste nutzten die schwächste Phase der Triererinnen, um bis 25:23 in der 48 Minute zu verkürzen. Das Spiel stand auf der Kippe, zu häufig wechselte Zeimet in dieser Phase durch, der Leistungsunterschied zwischen den einzelnen Spielerinnen wurde deutlich und im Angriff fehlte der Mannschaft die nötige Durchsetzungskraft.

Erst in der 50 Minute erlöste Nathalie Adeberg ihre Mannschaft per Siebenmeter zum 26:23 In der Restspielzeit behaupteten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung. Völlig unverständlich erhielt MJC Torfrau Anne Bocka 15 Sekunden vor dem Ende die rote Karte des überforderten Schiedsrichtergespanns Hütt/Köpplin, deren Regelauslegung auf beiden Seiten häufig völliges Unverständnis hervorrief.

Roude Léiw Bascharage - TSG Obereschbach 29:23 (16:10) Roude Léiw Bascharage verteidigt auch an diesem Spieltag die Tabellenführung in der dritten Liga und behält vor heimischer Kulisse die weiße Weste. Die Hürde Obereschbach war niedriger als befürchtet, die Gegenwehr der Gäste nicht so, wie dies die Verantwortlichen beim Tabellenführer vermutet hatten und so zeigte sich auch Gastgebertrainer Claude Weinzierl enttäuscht vom Auftreten der Gäste: "Ich hatte mir mehr vom Gast erwartet".

Allerdings kritisierte der Trainer der Löwinnen auch den Auftritt seines Teams: "47 Minuten haben wir eine starke und konsequente Abwehrleistung gezeigt, das war der Garant zum Sieg. Allerdings war dann unser Übel wieder da. Einige Spielerinnen nahmen sich in der Abwehr ihre Auszeit und so konnten wir in den letzten Minuten den Vorsprung lediglich verwalten".

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