Kopf an Kopf zum Remis

Punktgewinn oder Punktverlust für die kleinen Miezen im Spitzenspiel der 3. Liga gegen Tabellenführer Solingen-Gräfrath? Über diese Frage haben die Zuschauer nach dem 23:23 (13:13) im Spitzenspiel diskutiert.

Trier. (R.S.) Nach einem von der ersten bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel trennten sich die beiden Mannschaft leistungsgerecht mit einem Remis. Das es letztlich beim 23:23 blieb, verdanken die Triererinnen ihrem unermüdlichen kämpferischen Einsatz und einer überragenden Leistung von Torfrau Anna Bocka, die zehn Sekunden vor dem Ende eine hundertprozentige Chance der Gäste vereitelte.

Beim 4:3 gelang den Triererinnen in der 7. Minute die erste Führung durch Swantje Stein. In der Folgezeit war es immer wieder Katrin Schneider, die zusammen mit Nathalie Adeberg dafür sorgte, dass die Begegnung bis zum 8:8 ausgeglichen verlief. MJC-Trainer Markus Zeimet nahm eine Auszeit, verschaffte Katrin Schneider eine Erholungspause und brachte mit Katrin Premm die Spielerin, die mit drei Treffern in Folge für die letztmalige MJC-Führung im Spiel sorgte (11:10). Anne Bocka wechselte in der 23. Minute ins Trierer Tor und wurde zum großen Rückhalt ihrer Mannschaft, die mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause ging.

Nach dem Wechsel ging das Kopf-an-Kopf-Rennen weiter. Der Tabellenführer lag jeweils mit einem Treffer vorne, die kleinen Miezen glichen immer wieder aus. Ab dem 19:21 wurde die Benachteiligung der Gastgeberinnen durch das Schiedsrichtergespann überdeutlich. Mehrmals spielte das Team von Trainer Markus Zeimet in Unterzahl. Als Nathalie Adeberg 90 Sekunden vor dem Abpfiff das 23:23 gelang und Gräfrath sich im Gegenzug einen technischen Fehler leistete, fehlte der MJC die Abgeklärtheit, um den durchaus möglichen Sieg herauszuspielen.

MJC: Kockler und Bocka - Heumüller, Hahn, Schneider (6), Premm (5), Stein (2), Weber, Adeberg (7/3), Staudt, Lennartz (3).