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Miezen bleiben trotz Platz drei weiter mit den Krallen am Boden

Miezen bleiben trotz Platz drei weiter mit den Krallen am Boden

Nach ein paar freien Tagen über Weihnachten geht es für die Trie rer Handball-Miezen am Sonntag schon wieder weiter: In Hannover-Badenstedt wartet ein Auswärtsspiel bei einem Aufsteiger, der für Furore sorgt.

Trier. Vor zwölf Jahren, beim Jahreswechsel 2004/2005, hatten die Trierer Handball-Miezen zum letzten Mal beim Silvestersekt unter den besten drei ihrer Liga gestanden. Später waren sie deutscher Vizemeister geworden. Dass sie als Tabellendritter der 2. Liga ins neue Jahr gehen würden, hätte zum Saisonstart niemand zu träumen gewagt. Mit neun Minuspunkten liegt die MJC gleichauf mit den Rödertalbienen, die als Zweiter auf dem ersten Aufstiegsplatz rangieren.Keine Gedanken an den Aufstieg

Über diese neue und ungeahnte Situation konnten sich alle Beteiligten nun erst einmal in Ruhe ihre Gedanken machen. Nach dem 29:23 gegen Kleenheim am letzten Spieltag des alten Jahres hatten die Spielerinnen zehn Tage Weihnachtsurlaub. Doch schon vor Silvester rief Trainerin Cristina Cabeza wieder zur ersten Einheit. Und obwohl es gut läuft, haben sich die Ziele der Miezen nicht geändert: "Wir liegen als Dritter fünf Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, das sagt alles über diese Liga aus. Wenn wir drei Spiele hintereinander verlieren sollten, stehen wir unten", sagt Cabeza, für die der Blick nach oben kein Thema ist: "Bensheim, Rödertal und Rosengarten wollen aufsteigen, für uns ist die 2. Liga derzeit ideal, weil wir hier die Chance auf Siege haben. Nellingen ist ein abschreckendes Beispiel: In der vergangenen Saison in der 2. Liga haben sie fast alles gewonnen, in der 1. Liga haben sie bis jetzt alle Spiele verloren. In zwei, drei Jahren, wenn wir uns stabilisiert haben, wäre der Aufstieg vielleicht ein Thema."Zunächst stehen nun die letzten drei Vorrundenspiele an, den Auftakt macht am Sonntag (Anwurf 16 Uhr) das Auswärtsspiel beim überraschend starken Nord-Aufsteiger HSG Hannover-Badenstedt. Die Niedersachen liegen mit 12:12 im oberen Mittelfeld der Tabelle und sind bislang die einzige Mannschaft, die Tabellenführer Bensheim/Auerbach geschlagen hat. Vor der Weihnachtspause gab es allerdings zwei Niederlagen gegen Halle und Bremen, so dass das Team aus der Spitzenregion verschwand. Prunkstück ist der Angriff, vier Spielerinnen haben in den bisherigen zwölf Partien 60 und mehr Tore geworfen."Diese junge Mannschaft ist unberechenbar", sagt Cabeza, die ihr Team vor dem Tempohandball warnt: "Sie spielen unglaublich schnell, verlieren aber auch schnell die Geduld in der Offensive. Deswegen müssen wir unsere Chancen reinmachen, um Gegenstöße zu verhindern und auch extrem schnell zurück in der Abwehr sein." Im ersten Spiel des Jahres fehlt Torfrau Melanie Eckelt weiter wegen eines Bänderrisses, für sie steht erneut Lisa Gubernator im Kader. Die zuletzt ebenfalls fehlende Rumänin Ramona Constantinescu konnte nach ihrer Schulterverletzung wieder trainieren, habe aber immer noch Probleme mit dem linken Wurfarm. BPDJK/MJC Trier (Kader): Kockler, Gubernator - Zrnec, Constantinescu (?), Knoroz, Petrovska, Greinert, Czanik, Simon-Varga, Müller, Houben, Weibelova, WelterExtra

Fit im Job: In Kooperation mit der Handwerkskammer Trier sowie der IKK Südwest haben die Miezen ihr Trainingsposter für aktive Arbeitspausen neu aufgelegt. Neben Mégane Vallet und Dora Simon Varga zeigt auch FCK-Legende Martin Wagner wie Ausfallschritte, Kniebeugen, Dips und Einbeinstände den Arbeitsalltag vitaler gestalten. Interessenten können das DIN A1 große Original im Internet unter <%LINK auto="true" href="http://www.miezen-fit.de" text="www.miezen-fit.de" class="more"%> herunterladen oder kostenlos bei der HWK bestellen. BP