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Miezen: Cabeza und Derbach bleiben, Zelmel geht nach Mainz

Miezen: Cabeza und Derbach bleiben, Zelmel geht nach Mainz

Nach den Unterschriften von Judith Derbach und Cristina Cabeza haben die Trierer Handball-Miezen nun zehn Spielerinnen unter Vertrag. In Lena Zelmel verlässt ein hoffnungsvolles Talent allerdings den Verein.

Trier. Acht aus zwölf + zwei Neue - so lautet derzeit die "Miezen-Kader-Bilanz" nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga. "Wir freuen uns, dass uns so viele bisherige Spielerinnen auch in der 2. Liga erhalten bleiben", sagte MJC-Vorstand Jürgen Brech, nachdem der Verein gestern die Unterschriften von Judith Derbach (Links- und Rechtsaußen) sowie der spanischen Spielmacherin Cristina Cabeza bekanntgegeben hatte. Aus der alten Mannschaft bleiben zudem die Torfrauen Jessica Kockler und Verena Flöck sowie die Feldspielerinnen Megane Vallet, Nathalie Adeberg, Andrea Czanik und Silvia Solic an alter Wirkungsstätte. An Neuzugängen stehen bisher Rückkehrerin Kathrin Schneider (aus Bietigheim) sowie Esther Mohr (vorher TG Konz) fest.
Die Miezen verlassen hat neben Anne Bocka (Nellingen/2. Liga), Top-Torjägerin Carolin Schmele (Vejen/Dänemark), der Serbin Miroslava Jelicic aktuell Lena Zelmel. Die Linksaußen (drittbeste Torschützin der Vorsaison) wechselt überraschend zum Trierer Zweitliga-Konkurrenten FSV Mainz 05.
Brech zeigt sich über den Weggang enttäuscht: "Wir finden es schade, dass Lena sich nach den für sie erfolgreichen Jahren bei uns so entschieden hat, aber wir müssen das akzeptieren." Die MJC habe der 19-Jährigen ein "attraktives Angebot aus Sport und Job" gemacht, doch die Linksaußen zieht es zurück in ihre Mainzer Heimat.
Mit diesen zehn Spielerinnen ist der Miezenkader für die Anfang September beginnende Saison noch nicht komplett. Drei bis vier Spielerinnen sollen noch verpflichtet werden. Laut Brech gibt es "interessante Kontakte" zu potenziellen Neuzugängen.
In Schweigen hüllt sich die MJC allerdings noch, was die Trainerfrage betrifft. Bleibt Jörn Ilper oder muss er nach nur einem Jahr gehen? "Wir hoffen auf eine Entscheidung in den nächsten drei Wochen", sagt Brech vielsagend. BP