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Miezen: Hoffnungsträgerin Garcia rechtzeitig fit für die Abstiegsrunde

Miezen: Hoffnungsträgerin Garcia rechtzeitig fit für die Abstiegsrunde

Mit der heutigen Partie bei der SG Bietigheim starten die Trierer Handball-Miezen in die Abstiegsrunde. Franziska Garcia-Almendaris ist wieder dabei, weiß aber noch nicht, ob sie auch aufläuft.

Trier. Die frischgebackene TV-Sportlerin des Jahres und das Comeback von Hoffnungsträgerin Franziska Garcia-Almendaris sollen den Trierer Miezen die nötigen Flügel verleihen, um den Klassenerhalt zu sichern. Katrin Schneiders Wahl (siehe oben) kam ebenso überraschend wie Franzis Comeback. Im Januar war ihre Kreuzbandplastik im Knie abgerissen, nur sieben Wochen später trainiert die Ex-Nationalspielerin schon wieder mit der Mannschaft. "Ich bin fit, habe grünes Licht von Ärzten und Physios, mein Knie ist belastbar", sagte Garcia-Almendaris gestern dem TV. Heute (Anwurf: 20 Uhr) wird sie beim ersten "play-down"-Spiel bei "Tabellenführer" SSG Bietigheim zumindest auf der Bank sitzen. "Ob ich auch auflaufe, muss der Spielverlauf zeigen. Definitiv stehe ich beim entscheidenden Heimspiel nächsten Samstag gegen Koblenz/Weibern wieder auf der Platte", meinte die Garantin der beiden letzten MJC-Sieg Ende Dezember gegen Weibern und Bensheim.
Das Miezen-Lazarett lichtet sich also langsam wieder. Natalie Adeberg ist nach ihrer Sprunggelenkverletzung wieder "richtig fit", ausfallen wird aber weiterhin Maria Kroyer (Knieverletzung).
Garcia-Almendaris soll besonders Katrin Schneider entlasten, die bei der TV-Sportgala schon einmal Werbung für die Partie gegen Weibern betrieb: "Wir müssen jetzt zehn Spiele Gas geben, müssen aber vor allem gegen Weibern und beide Spiele gegen Schlusslicht Bensheim gewinnen." Die Bensheimer gastieren am Sonntag in Weibern, die Miezen sehen sich nach zwei Niederlagen in der Normalrunde (24:27, 27:34) als Außenseiter in Bietigheim: "Eine Überraschung wäre super, aber wir fokussieren uns auf andere Spiele, gegen Weibern muss die Hütte brennen", sagt Garcia-Almendaris.
Für Schneider, mit 160 Treffern zweitbeste Torschützin der Normalrunde, wird es heute eine besondere Partie, schließlich spielte sie in der vergangenen Saison noch für Bietigheim, stieg mit der SSG in die Bundesliga auf. Die Schwaben haben mit zwölf Punkten Vorsprung auf Trier und 14 auf Bensheim definitiv nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. BP
DJK/MJC Trier (Kader): Flöck, Kockler, Vogt - Derbach, Pilmayer, Schneider, Adeberg, Mohr, Irsch, Garcia-Almendaris (?), Sattler, Pötters, Kordel, Vallet, Czanik, Cabeza