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Miezen im Heimspiel gegen Zwickau

Trier : Mit mehr Alternativen aufs Tempo drücken

Im ersten von zwei Heimspielen in Folge geht es für die Trierer Miezen am heutigen Samstag gegen die Ex-Mannschaft ihres Trainers.

Erst das Gastspiel des Ex-Clubs von Trainer Andy Palm zum Ende der Hinrunde, und dann gleich der Auftritt des Tabellenführers: Die Fans der Trierer Handball-Miezen erleben den Zweitligisten an diesem und dem nächsten Wochenende im Doppelpack in der heimischen Arena.

Bereits um 15 Uhr steht am heutigen Samstag die Partie gegen Sachsen Zwickau an, mit der sich die Miezen für die erste Niederlage nach zuvor 9:1 Punkten in Serie rehabilitieren wollen. Im Gegensatz zum 23:30 in Halle/Neustadt vor einer Woche kann Trainer Palm heute personell aus dem Vollen schöpfen. Nach ihrer ,Armeepause’ ist die Luxemburgerin Tine Welter ebenso wieder dabei wie Rückraumspielerin Joline Müller, die nach ihrem im Mai erlittenen Kreuzbandriss langsam wieder ins Team integriert werden soll – wie beim 32:31 gegen Bremen bereits erfolgreich getestet. Daneben gibt es noch ein Überraschungs-Comeback: Die Ungarin Dora Simon-Varga, die im Februar an der Schulter operiert wird, hat von den Ärzten grünes Licht erhalten, dass sie bis dahin weiterspielen kann. Somit fehlt aus dem MJC-Kader nur die ebenfalls an der Schulter verletzte Rumänin Ramona Constantinescu.

Die Voraussetzungen für den fünften Heimsieg der Saison sind also aus Sicht der Gastgeber gegeben – zudem rangiert der Gast aus Sachsen in der Tabelle überraschenderweise nur auf dem drittletzten Rang und wartet immer noch auf den ersten Auswärtspunkt der Saison.

Bis zum Frühjahr 2017 hatte Palm noch die Sachsen trainiert, nun ist Corina Cupcea am Ruder. Neben einigen deutlichen Niederlagen hatte der BSV zuletzt aber auch Tabellenführer Rosengarten (am 27. Januar im ersten Rückrundenspiel Gast bei der MJC) am Rande einer Niederlage.

„Zwickau wird die Partie hoch motiviert angehen und wird beweisen wollen, dass es zu Unrecht so weit unten in der Tabelle steht“, ist sich Palm sicher. Angesichts des Kaders sollte man andere Erwartungen haben: Mit den beiden ehemaligen Wildunger Erstliga-Spielerinnen Katja Bolze (Kreis/70 Treffer) und Petra Nagy (45) sowie Jenny Choinowski (56), die Palm als „eine der besten Linksaußen der Liga“ bezeichnet, verfügen die Sachsen über ein erfahrenes und torgefährliches Trio.

„Wir wollen aufs Tempo drücken“, gibt der Belgier als taktische Marschroute aus. Vor allem dank der Mehrzahl von Optionen auf den Außenbahnen (mit Simon-Varga und Welter) will Trier (derzeit Tabellensiebter) mit Gegenstößen zum Erfolg kommen. Zudem kann „Ersatz-Rechtsaußen“ Maja Zrnec wieder die Fäden im Spielaufbau ziehen.

DJK/MJC Trier: Eckelt, Minami – Sattler, Zrnec, Tolic, Szabo, Petrovska, Czanik, Smits, Simon-Varga, Müller, Houben,Welter