Mit links zur Führungsspielerin

Mit links zur Führungsspielerin

Mit Erfahrung und Torgefahr aus Serbien soll es bei den Miezen bergauf gehen: Die Nationalspielerin Jelena Popovic (25) unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag bei der MJC, die darauf hofft, dass die Linkshänderin schon am Wochenende beim Turnier in Wittlich spielberechtigt ist.

Trier. (BP) EM-Teilnehmerin 2008 mit Serbien, in den vergangenen sieben Jahren stets im Europapokal aktiv - über mangelnde internationale Erfahrung kann sich Miezen-Neuzugang Jelena Popovic nicht beklagen, und das, obwohl sie erst 25 Jahre alt ist. Die Linkshänderin, die vom serbischen Meister RK Zajecar nach Trier kommt und schon beim früheren Champions-League-Sieger Skopje spielte, ist enorm torgefährlich und somit die langersehnte Rückraumspielerin, die die Miezen nach vorne bringen soll. Vergangene Woche weilte die Serbin zur Vertragsunterzeichnung in Trier, traf zum ersten Mal ihre neuen Mannschaftskameradinnen, beim gestrigen Abendtraining stieß Popovic dann auch offiziell zu den Miezen. "An ihr werden wir richtig Spaß haben. Sie bringt genau die Erfahrung mit, die unsere junge Mannschaft braucht. Jelena hat ein enormes Spielverständnis und einen guten Wurf", sagt MJC-Trainer Thomas Happe über den Neuzugang.

Die 25-Jährige freut sich bereits auf die neue Aufgabe: "Das Konzept der Miezen mit der jungen Mannschaft hat mich überzeugt. Ich freue mich auf die Saison und die Fans."

Die Zuschauer werden die Serbin aller Voraussicht nach schon am Samstag und Sonntag beim "Stelioplast-Cup" in Wittlich im Miezen-Trikot sehen können. "Wir sind guter Hoffnung, dass die Spielberechtigung bis dann vorliegt", sagt Happe. Und vielleicht ist der Kader der MJC bis Samstag sogar schon komplett: "Wir stehen in guten Verhandlungen mit einer weiteren Spielerin", sagt MJC-Vorstand Martin Rommel, der noch eine Spielerin für den linken Rückraum sucht. "Spätestens nächste Woche wollen wir diesen Neuzugang präsentieren", meint auch Happe, der mit den bisherigen Trainingsergebnissen in der Vorbereitung zufrieden ist: "Die Mannschaft zog bisher sehr gut mit. In Wittlich - wenn wir unsere ersten Spiele bestreiten - werden wir sehen, wo wir stehen." Wermutstropfen: Spielmacherin Katrin Schneider fällt einige Wochen wegen einer Schulterverletzung aus, zudem fehlte Torfrau Daniela Vogt. In Wittlich trifft Trier in der Vorrunde am Samstag auf Meister Leipzig (11.30 Uhr) und den norwegischen Titelträger Larvik (14.20 Uhr).