Neun Jahre, sechs Trainer, viele Triumphe, einige Tränen

Im zehnten Jahr in Folge spielt die DJK/MJC Trier in der Frauen-Handball-Bundesliga. Der TV fasst die Jahre von 2000 bis 2009 zusammen.

Trier. (BP) Gleich nach dem Aufstieg im Jahr 2000 setzen die "Miezen" mit der Verpflichtung von Svetlana Mozgowaia ein Zeichen. Als bis dato bester Aufsteiger aller Zeiten qualifiziert sich die MJC 2001 als Fünfter gleich für den Europapokal. Nach 13 Jahren verlässt Wolfgang Rommel, der die MJC aus der Regional- in die Bundesliga geführt hatte, 2001 die Trainerbank, sein Nachfolger wird Dago Leukefeld. Nach seiner ersten Saison 2001/2002 verpflichtet er Maren Baumbach, die MJC erreicht 2002 das Europapokal-Viertelfinale und wird am Ende Dritter. Die Saison 2002/2003 ist die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte: Am 4. Mai 2003 machen die "Miezen" die deutsche Meisterschaft perfekt, im Challenge-Cup erreichen sie das Halbfinale, im DHB-Pokal das Endspiel. Im Juni folgt die Meisterfeier mit dem ersten Spiel in der neuen Heimstatt, der Arena Trier. Im Mai 2004, nachdem die "Miezen" erstmals in der Champions League aufliefen, verlässt Leukefeld die MJC, Nachfolger wird Co-Trainer Wolfgang Reckenthäler. In seiner ersten Saison 2004/2005 erreicht er das Liga-Finale, über 4000 Zuschauer (Handball-Rekord in der Arena) sehen die Niederlage gegen Nürnberg. Im September 2005 muss sich Reckenthäler einer Leber-Transplantation unterziehen, Interims-Nachfolger wird Jörg Kühnhold, im Dezember kommt Mane Skercevic als neuer Trainer. 2007 wechseln Maren Baumbach und Anja Althaus nach Dänemark, neuer Trainer wird der Slowake Michal Lukacin. Das Trainerkarussell dreht sich 2008 weiter: Ildiko Barna wird verpflichtet. 2009 verlässt in Svetlana Mozgowaia die letzte "Meister-Mieze" das Team, die Ex-"Miezen" Althaus und Baumbach gewinnen dagegen Europapokale.

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