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Nudeln, Pizza oder auch mal Süßes: Was bei Sportlern aus der Region auf den Teller kommt

Nudeln, Pizza oder auch mal Süßes: Was bei Sportlern aus der Region auf den Teller kommt

Von den Miezen bis zu den Kickern der Eintracht - wenn es um Ernährung ging, war Dr. Peter Krapf ihr Ansprechpartner. Dem TV hat er erzählt, warum Fastfood und Nutella für Profisportler tabu sind.

Laufen, laufen, laufen - das macht Mittelfeldspieler Christopher Spang auf dem Platz. Damit die Ausdauer während der 90 Minuten nicht nachlässt, isst der Eintracht-Spieler viele Kohlenhydrate, am liebsten "Vollkornnudeln mit Tomatensoße". Mit dem Alkohol übertreibt er es nicht, auf Fast-Food verzichtet der Fußballer weitestgehend. Das gehöre zum Training. Hin und wieder gönne er sich aber schon mal eine Pizza oder einen "guten Burger", sagt er. Das sei ja nicht weiter tragisch, wenn er die ganze Woche seinen Ernährungsplan einhalte. Der gerate höchstens nach der Saison ins Wanken, vor allem über die Weihnachtszeit. "Wenn es wieder losgeht mit den Spielen, bin ich aber wieder fit!"
Christopher Spang ist Fußballer bei Eintracht Trier

Christopher Spang ist Mittelfeldspieler bei Eintracht Trier Kraftsportler Friedhelm Hill setzt bei der Ernährung vor allem auf eines: viele Kalorien. "Wer wenig isst, bekommt keine Figur wie ein Schwergewichtler", sagt der Enscher. Von Pizza bis Pommes ist alles erlaubt - Tabus gibt es für Hill keine. Er achte lediglich darauf, dass er genug Eiweiß zu sich nehme. Morgens haut er sich deshalb auch schon mal 4-5 Rühreier in die Pfanne, sagt er. Mittags und abends steht vor allem auch Fleisch auf dem Speiseplan.
Trotz des vielen Eiweißes ernährt sich Hill aber nicht einseitig. Eine sogenannte Low-Carb-Diät, bei der auf Kohlenhydrate verzichtet wird, sei für einen Kraftsportler ungeeignet. Denn: "Kohlenhydrate bringen Energie für den Sport."
Friedhelm Hill ist deutscher Meister im Kraftdreikampf

Der Basketballer Simon Schmitz ist Vegetarier. So ist er es seit frühester Kindheit gewohnt, denn auch bei seinen Eltern kam kein Fleisch auf den Tisch.
Auf seine sportliche Leistung auf dem Spielfeld wirke sich seine Ernährungsweise nicht aus. "Manche Profisportler, die Vegetarier sind, haben Eisenmangel", räumt er ein, aber damit habe er selbst keine Probleme. Wichtig sei es eben, sich ausgewogen zu ernähren - egal ob mit oder ohne Fleisch.
Einen strikten Ernährungsplan verfolge er aber nicht. "Wenn ich mal Lust auf ein Stück Kuchen habe, esse ich eben eines", sagt der Basketballer. Das heiße aber nicht, dass er sich jeden Abend auf der Couch mit Süßkram oder Chips vollstopfe.
Simon Schmitz ist Point Guard bei den Trierer GladiatorsExtra

Foto: Armin Weigel (g_sport
Foto: LVBM (g_sport
Der Arzt, dem die Trainer vertrauen: Dr. Peter Krapf. Foto: Privat Foto: (g_sport
Christopher Spang.Foto: Privat Foto: (g_sport
Friedhelm Hill. Foto: Privat Foto: (g_sport
Simon Schmitz. Foto: Foto Thewalt Foto: Helmut Thewalt,Trier (g_sport

Frühstück: Vollkorn-Müsli und Obstsalat, Brot mit Schinken und/oder Ei, dazu Fruchtsaft und Mineralwasser (mit mindestens 100 mg Magnesium und mehr als 200 mg Calcium). Mittagessen: Vor dem Spiel gibt es dann Kohlenhydrate satt. Krapf empfiehlt ein Nudelgericht, Kartoffeln oder Reis. Zwischenmahlzeit: Eine Banane oder ein Sportriegel. Abendessen nach dem Spiel: Brot mit Magerquark oder Joghurt. Oder Nudeln, aber diesmal mit Salat. cha