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Rheinlandliga Frauen: Miezen in Erklärungsnot

Rheinlandliga Frauen: Miezen in Erklärungsnot

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II 21:21 (8:10) Der bessere Start in die Begegnung der beiden RPS-Liga-Reserven gelang den Gästen aus Wittlich, die in der 9. Minute mit 1:4 in Führung lagen. Doch die Gastgeberinnen kämpften sich in die Begegnung und waren beim 4:5 in der 15. Minute wieder dran, der Ausgleich gelang beim 7:7. "Wir haben zwar den Vorsprung bis zur Pause verteidigt, hatten aber einige Flüchtigkeitsfehler in unserem Spiel", klagte Gästetrainerin Marion Bremer.

Die Gäste kamen besser aus den Startlöchern und zogen im zweiten Spielabschnitt auf 11:18 in der 43. Minute davon. Sie spielten dann aber nervös, trafen das Tor nicht mehr und scheiterten immer wieder an einer überragenden Meike Kirst im Gastgebertor. Nach dem 16:20 gelang den Gastgeberinnen, angetrieben von einer starken Nele Kappes beim 20:20 in der 57. Minute der Ausgleich. Es war Nele Kappes, die die erste Führung ihrer Mannschaft beim 21:20 in der 58. Minute markierte. Selina Teusch traf im Gegenzug für ihre Mannschaft zum 21:21. HSG H: Kirst - Schug (7/4), Simon (1), Wolf, Hahn (1), L. Bach, Kappes (5/1), Schirockich (1), H. Bach (2), Wagner, Neu (2), Bottlender (2). HSG W: Diede und Hayer - Ambros (4), Junglen (1), Keil, Gaß, Esch, Pietzonka, Teusch (7), Prenosil (1), Ertz (1), Steffens (3/3), Schurich (4), Lopez.HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Engers 18:42 (6:23) Das die Ruwertal HSG gegen den Favoriten aus Engers die Begegnung nicht gewinnen konnte, war klar. Doch so, wie sich die Mannschaft vor heimischer Kulisse präsentierte ist kaum zu verstehen, nachdem der Saisonstart so gut verlaufen ist. "Es wurde eine Klatsche", urteilte auch HSG Trainer Schöler. Die Niederlage seines Teams stand nach dem 0:6 und 1:12 in der 14. Minute früh fest. Die Ruwertalerinnen wurden regelrecht überrannt und waren auch dem Angriffsdruck des gegnerischen Angriffs im Abwehrverband überhaupt nicht gewachsen. "Immer wieder wurden die Torhüterinnen im Stich gelassen", klagte Schöler. Dem HSG Angriff fehlte an diesem Abend jegliche Durchschlagskraft und so wurde die Mannschaft ein ums andere Mal mit Gegenstoßtreffern bestraft. "Wir haben alleine 20 Gegenstoßtore kassiert und am Ende eine Niederlage einstecken müssen, die ich in dieser Höhe nicht erwartet hatte. Gegen Engers kann man sicher verlieren, muss sich aber nicht so in die Niederlage ergeben. In den nächsten Spielen ist Wiedergutmachung angesagt", gibt sich Schöler kämpferisch. Auf Gästeseite überragten Anne-Lena Thiel (15/9) und Derya Akbulut (10). Zöllner und Becker - Herres, Rosner (1), Schneider (4), N. Thielen (4), Koch, Kolditz (2), Fisch (2), Schell (1), H. Thielen (3), Kopp (1), Himmelreich. DJK/MJC Trier II - TuS Bannberscheid 22:19 (14:7) Hauptsache gewonnen - unter diesem Motto müssen die kleinen Miezen den Pflichtspielsieg über Bannbescheid abhaken. Gesprächsbedarf allerdings sieht Trainerin Franzi Garcia mit ihrer Mannschaft. "Was da in der zweiten Halbzeit los war, müssen mir die Spielerinnen erst einmal erklären." In den Anfangsminuten lief es rund für die kleinen Miezen: 5:1 führte der Favorit in der 7. Minute, dann schied Megane Vallet mit einem ausgekugelten Daumen aus. Zur Pause führten die Gastgeberinnen noch deutlich mit 14:7. Was dann aber in der zweiten Hälfte geschah, machte Garcia fast sprachlos. "Vor allem die Wurfquote und die Trefferausbeute waren einfach nicht unser Anspruch". Bis zum 20:13 in der 47. Minute blieb der Abstand konstant bei sieben Treffern, dann kamen die Gäste bis zum Abpfiff zu einem achtbaren 22:19. "Zwei Punkte sind gebucht, mehr nicht", stellte die MJC Trainerin abschließend fest. Krämer - Vallet, Irsch (8), Gönnenwein, Kordel (4), Nerling, Cartus (2), Weinandy (3), Steil (1), Gubernator, Greinert (1), Solic (2). R.S.