Trier rutscht weiter ab

Während die "Löwinnen" aus Bascharage in der 3. Frauen-Handball-Bundesliga ungeschlagen bleiben, hat die MJC-Reserve eine weitere Heim-Niederlage kassiert und rutscht weiter ab.

Trier. (R.S.) Roude Léiw Bascharage - 1. FC Köln 32:30 (15:14) Glanzloser Sieg gegen eine überraschend starke Kölner Mannschaft: Bascharages Trainer Claude Weinzierl war vom Spiel seines Teams überhaupt nicht angetan: "Eine wenig überzeugende Leistung. Damit kann man normalerweise kein Spiel in der 3. Liga gewinnen." Beste "Löwin" war Ex-Mieze Oxana Pal. Köln führte 13:9, ehe die Luxemburger die Wende einleiteten und zur Pause knapp vorne lagen. Das Auf und Ab ging bis zum Schluss weiter, Bascharage zog auf 26:22 und 28:23 weg, doch Köln kam über 27:30 auf 30:32 heran, konnte die Partie aber nicht mehr drehen.

Bascharage: Sanduta und Reis - Birca, Thees (3), Kewes (1), Goraj (4), Pimenta (2), Muller (3), Pal (9), Welter (1), Janicz (9/5)

DJK/MJC Trier - TV Germania Fritzlar 17:24 (6:11) Eine dürftige Zuschauerkulisse von 80 Besuchern wurde Zeuge einer weiteren Niederlage der kleinen Miezen, die Fragen für die restliche Spielzeit aufwirft. Die Mannschaft von Markus Zeimet verlor die Begegnung schon im ersten Spielabschnitt, in dem lediglich sechs Treffer gelangen. Während Katrin Schneider und Eva Lennartz aus dem Bundesligakader aufliefen, wurde Katrin Premm für ihren Einsatz im Bundesligateam geschont. Nach zehn Minuten brach die Knieverletzung von Schneider wieder auf, sie konnte im ersten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt werden. Nicht nur ihr Ausfall erklärt die schwache Torausbeute der Gastgeberinnen, die einfach zu viele Fehlwürfe hatten. "41 Fehlwürfe sind einfach zu viel", meinte Zeimet. Bis zum 10:14 blieben die Triererinnen in Schlagdistanz, ehe sich die Gäste endgültig auf 15:23 absetzte.

MJC: Kockler und Bocka - Hahn, Schneider (3/1), Stein (1), Weber (2/1), Adeberg (2/1), Lennartz (4), Grötzki (3), Staudt (2), Heumüller.

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