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Trierer Handballerinnen kassieren nächste heftige Niederlage

Handball : Miezen kassieren nächste heftige Niederlage

Trierer Handballerinnen taumeln nach 28:43 beim TV Beyeröhde der Abstiegszone entgegen.

Die Trierer Handball-Miezen hatten nach drei Niederlagen in Folge auf die Trendwende gehofft, aber es kam noch viel schlimmer: Am Samstagabend setzte es für die Mannschaft von Trainer Andy Palm beim TV Beyeröhde eine 28:43 (10:21)-Klatsche. Erstmals seit Jahren kassierte die MJC somit in einem Ligaspiel mehr als 40 Gegentreffer.

Nach nun 0:8 Punkten in Folge schrumpft der Abstand zur Abstiegszone immer weiter. Das nächste Heimspiel am Fastnachtssamstag gegen den Tabellenletzten aus Gröbenzell wird nun schon zum Schicksalsspiel.

Von der ersten bis zur letzten Minuten waren die Miezen, bei denen Joline Müller nach mehreren Kurzeinsätzen ihr „echtes Comeback“ feierte, beim TV Beyeröhde chancenlos - das Desaster ging schon mit einem ganz schwachen Start los. Bereits nach sieben Minuten nahm Palm seine erste Auszeit, da lag die MJC mit 1:6 hinten. Doch es änderte sich nichts: Die Gastgeberinnen setzten sich auf 12:4 ab, hatten die Partie spätestens beim ersten Zehn-Tore-Abstand (16:6) in der 23. Minute entschieden.

Bis zur Pause hatte die MJC-Abwehr bereits 20 Treffer kassiert, und auch nach dem Seitenwechsel spielte die Mannschaft aus Wuppertal Katz‘ und Maus mit den Miezen. Vor allem Pia Adams und Melina Fabisch bekamen die Triererinnen nie unter Kontrolle, die MJC ergab sich ihrem Schicksal, lag zehn Minuten vor dem Ende beim 21:36 gegen den torhungrigen TVB erstmals mit 15 Treffern Differenz hinten.

DJK/MJC Trier: Eckelt, Minami - Petrovska (1), Sattler (1), Houben (3), Czanik (5), Tolic (3), Smits (5), Müller (4/1), Szabo (6), Zrnec (0) - Beste Torschützinnen TV Beyeröhde: Adams (12/1), Fabisch (10)