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Trierer Miezen erhalten Bundesliga-Lizenz

Trierer Miezen erhalten Bundesliga-Lizenz

Aufatmen bei den Trierer Miezen: Wie der Ligaverband HBF soeben mitteilte, erhalten alle Vereine der 1. Frauen-Handball-Bundesliga die Lizenz für die kommenden Saison.

Die DJK/MJC Trier musste wegen finanzieller Probleme in der vergangenen Saison, zum Beispiel verspätet gezahlter Gehälter, um die Lizenz bangen, hat aber wohl alle erforderlichen "Hausaufgaben" erledigt. Ob die Lizenz mit Auflagen für die Miezen verbunden ist, dazu teilte der Verband nichts mit.

Der HBF-Präsident Berndt Dugall war an der Entscheidungsfindung nicht beteiligt, weil er MJC-Mitglied ist. "Bei mehreren Vereinen wurden Unterlagen nachgefordert", wird Dugall in einer HBF-Pressemitteilung zitiert. Dabei dürfte es - wohl auch im Fall der Miezen - um Finanzpläne für die kommende Spielzeit gegangen sein.

Durch dieses grüne Licht von der Liga gehen die Miezen in ihre 13. Bundesligasaison in Folge und können nun ihre Personal- und Finanzplanungen vorantreiben. Noch steht nicht fest, wer die Mannschaft als Nachfolger von Dago Leukefeld trainieren wird und welche Spielerinnen künftig das Trierer Trikot tragen werden. Der Verein hat einen knallharten Sparkurs angekündigt, es soll künftig keinen hauptamtlichen Trainer und keine Profispielerinnen mehr geben.

Zudem muss die Vereinführung umstrukturiert werden. Nach über 20 Jahre an der Spitze der MJC hat Vorstand Martin Rommel seinen Rücktritt angekündigt, Vorstand und Aufsichtsrat sollen nun breiter aufgestellt werden. Weitere Informationen folgen. BP