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Warum nicht einfach mal gewinnen?

Warum nicht einfach mal gewinnen?

Aus den Fehlern lernen, möglichst lange mithalten und vielleicht die Sensation schaffen - dann sind die Kernziele der Trierer Miezen bei ihrem weit entferntesten Auswärtsspiel der Saison heute beim FHC Frankfurt/Oder.

Trier. "Ich habe als Spieler in Kiel, Flensburg oder Magdeburg gewonnen, warum soll ich nicht als Trainer mit den Miezen in Frankfurt/Oder gewinnen?" Trainer Jörn Ilper bekennt sich zu seiner optimistischen Grundhaltung, obwohl seine Mannschaft zuletzt fünf Spiele in Folge verloren hat. Schon am Freitag brach der Tross der MJC auf, übernachtete in der Nähe von Berlin, um heute noch einmal zu trainieren. Um 16 Uhr wird die Partie beim FHC Frankfurt/Oder angepfiffen - und die Miezen, die schon in den beiden vergangenen Jahren dabei waren, haben gute Erinnerungen an die Brandenburger. Denn sowohl 2011 (Sieg im letzten Saisonspiel) und 2012 (Remis im vorletzten Heimspiel) waren die Punkte gegen den FHC der Schlüssel zum Klassenerhalt.Allerdings ist Frankfurt/Oder zu Hause um Klassen besser - und nicht nur darum ist die Mannschaft von Dietmar Schmidt heute klarer Favorit gegen die Miezen, die nach der Niederlage gegen Weibern auf einen Abstiegsplatz abgerutscht sind. "Wir haben gegen Weibern Punkte verschenkt, die wir nun woanders wieder einfahren müssen", lautet Ilpers Marschroute, und "wir müssen an unserer Fehlerquote arbeiten".Das sieht Torfrau Verena Flöck ähnlich: "Wir müssen einfach konzentrierter spielen." Beim Tabellenfünften Frankfurt/Oder (6:6 Punkte) treffen die Miezen auf zwei ehemalige Mitspielerinnen: Ex-Spielmacherin Anne Jochin und Kreisläuferin Nadine Rost, die gleich nach ihrer ersten Saison im Sommer von der Mosel an die Oder gewechselt war. DJK/MJC Trier (Kader): Flöck, Kockler, Bocka - Derbach, Jelicic, Vallet, Schmele, Cabeza, Adeberg, Zelmel, Solic (?), Czanik BP