Handball Regionalliga Frauen Saisonvorbereitung HSG Hunsrück blickt in der Saisonvorbereitung schon auf das schwere Auftaktprogramm

Kleinich · Saisonvorbereitung geht in intensive Phase

 weitere Trainingseinheit am Samstag, 22. Juni für die Hunsrück HSG in Sohren

weitere Trainingseinheit am Samstag, 22. Juni für die Hunsrück HSG in Sohren

Foto: HSG Hunsrück

Hunsrück HSG hat schweres Auftaktprogramm in die Saison zu bewältigen

Auf Platz 4 beendete die HSG Hunsrück nach 26 Spielen die letztjährige Saison in der RPS Oberliga der Frauen und will in der neuen Spielzeit wieder angreifen. Doch es wartet ein schweres Auftaktprogramm auf die Hunsrücker, das den Trainer Maouia Ben Maouia (51), der im zweiten Jahr die Hunsrückerinnen trainiert, mächtig Respekt einflößt: „Das Auftaktprogramm für uns ist eine Katastrophe und noch schlimmer als in der letzten Saison! Wir treffen gleich auf fünf Topteams der Liga und da kann es schnell passieren, dass Du Gefahr läufst, die Spiele zu verlieren und gleich hinterherlaufen zu müssen. Deshalb bleibt zu hoffen, dass wir in den ersten Spielen mit voller Besetzung auflaufen können, die Verletzungen und Krankheiten auskuriert sind und wir keine neuen Ausfälle zu verkraften haben“.

Damit spielt Maouia auf seine Leistungsträgerinnen Melissa Gräber, Judith Schmiedebach und Hanna Bach an, die derzeit in den Trainingseinheiten noch nicht voll mitmachen können: „Melissa hat gerade erst angefangen, sich in der letzten Saison mit ihrer Krankheit durchgequält und hat jetzt eine längere Pause machen müssen, die wichtig für sie war und ist. Bei ihr rechne ich damit, dass sie in der zweiten Vorbereitungsphase voll einsteigen kann. Judith Schmiedebach greift langsam nach ihrer Kreuzbandverletzung wieder ins Mannschaftstraining ein und wir werden schauen, ob und wann es Sinn macht, sie wieder voll zu belasten. Mit einer kleineren Fußverletzung fehlt derzeit Hanna Bach, doch bei ihr gehe ich davon aus, dass sie bald wieder dabei sein kann“, verrät der Hunsrück Coach, der mit seinem Team seit dem 21. Mai wieder im Training ist.

„Wir haben einige Einheiten vor dem Felke-Turnier gemacht, um die Spielerinnen nicht unvorbereitet in dieses Turnier gehen zu lassen. Es folgte dann eine Pause, ehe wir richtig losgelegt haben. Trainiert wird derzeit mindestens dreimal, dazu kommt gelegentlich eine vierte Einheit. „Leider haben wir es noch nicht geschafft, Trainingsspiele zu machen, da wir einfach keine Gegnerinnen gefunden haben. Doch jetzt geht es los: am Freitag, 28.6. spielen wir in Oberthal, am Samstag, 6. Juli um 16 Uhr gegen die HSG Rodgau-Nieder-Roden, am Freitag, 19.7. um 19.30 Uhr gegen die TSG Mainz/Bretzenheim, und am Sonntag, 21. Juli um 13 Uhr gegen die HSG Nahe-Glan. Diese terminierten Spiele finden alle in der Hirtenfeldhalle statt. In Eddersheim werden wir an einem Turnier Teilnehmen, bei dem gute Teams wie Mainz II, TV Budenheim, TSV Leigestern dabei sind, dazu spielen wir beim Turnier in Marpingen und weitere Termine sind in Planung“, verrät Maouia.

Derzeit läuft die Vorbereitungsphase, in der es nach dem konditionellen Einstieg jetzt mit dem Ball richtig los geht. Doch noch sind nicht alle Spielerinnen, auch aus Urlaubsgründen, dabei. Wer aber zur Verfügung steht, mischt kräftig mit und Maouia ist zufrieden, vor allem mit seinem Trio, Neuzugang Emma Lesch, Jule Kappes und Hanne Tatsch, die er weiterentwickeln will und die noch mehr Verantwortung als letzte Saison übernehmen sollen. „Sie haben schon gezeigt, dass sie es können, doch müssen ihre Leistungen, die manchmal einer Achterbahnfahrt glichen, stabiler werden. Daran arbeiten wir hart im Training und die Fortschritte sind deutlich erkennbar. Ziel ist es, diese drei im Mittelblock zu entwickeln und damit auch die Lücken zu schließen, die nach dem Weggang von Caro Hahn und Anni Frank zweifelsfrei da sind“, sagt der Hunsrück Coach.

Wohin die Reise in der neuen Saison gehen wird, ist schwer einzuschätzen, doch Maouia hofft, dass am Ende ein guter Platz unter den ersten 6 der Liga herausspringt. „Die Klasse ist sicherlich wesentlich ausgeglichener als letzte Saison und deshalb schwer einschätzbar. Ich rechne mit knappen Spielen und das macht die Liga wiederum so interessant“, meint Maouia.