Handball RPS Oberliga Frauen 24./25.2.24 Wittlich mit wichtigen Auswärtssieg bei stark aufspielender Mundenheimer Mannschaft und Hunsrück HSG setzt sich gegen Bassenheim durch

Trier · Beide heimischen Vertreterinnen gewinnen wichtige Spiele

Wittlich setzt Siegesserie in Mundeheim fort

Wittlich setzt Siegesserie in Mundeheim fort

Foto: HSG Wittlich

RPS Oberliga Frauen

VTV Mundenheim - HSG Wittlich 24:28 (13:17)

Erneut musste die HSG Wittlich Risiko gehen und hatte mit Stammtorhüterin Alex Irmgartz nur eine Torfrau dabei und dass ausgerechnet beim schweren Auswärtsspiel im Schulzentrum Mundenheim. Barbora Zigraiova laboriert weiterhin an ihrer Fußverletzung und Trainer Tobias Quary hofft, dass sie nächste Woche wieder dabei sein wird.

Von Beginn an bestimmten die Eifelanerinnen das Geschehen, kamen am Ende zu einem Start-Ziel Sieg, der leichter von der Hand ging, als dies im Vorfeld angenommen werden konnte. Kontinuierlich baute die Mannschaft von Trainer Tobias Quary die Führung aus, zog vom 1:3 (5.) über 3:7 (10.) auf 4:9 (11.) davon und jetzt versuchten die Gastgeberinnen mit ihrer Auszeit den Lauf der Gästemannschaft zu stoppen. Doch das Quary-Team blieb unbeeindruckt, überstand die Zeitstrafe gegen Michele Meier und nachdem Irmgartz den Siebenmeter der Gastgeberinnen abwehrte, war es Nele Kappes, die ihre Mannschaft erstmals beim 4:10 (13.) mit sechs Toren in Führung warf. Die Begegnung wurde härter, es setzte Zeitstrafen hüben wie drüben, die Wittlich aber besser verkraftete und das Spiel zunächst über 8:13 (19.) weiter bestimmte. Doch in der Folge kam „Sand ins Getriebe“ der Gästespielerinnen und so musste Quary beim 10:14 (25.) die Auszeit nehmen. Es blieb bis zur Pause eine jetzt ausgeglichen geführte Begegnung, in der Wittlich die vier Tore Führung (13:17) mit in die Kabine nahm.

Diese Führung verteidigte die Mannschaft auch nach dem Wechsel, schaffte es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. So blieben die stark spielenden Gastgeberinnen über 16:19 (35.) zunächst dran, ehe sich Wittlich deutlicher auf 17:23 (42.) absetzen. Doch auch jetzt fanden die Mundenheimerinnen immer wieder über Marlis Mader und Esther Adam gute Lösungen und hielten ihre Mannschaft im Spiel. Bis auf 21:25 (47.) verkürzte der VTV und jetzt war es an Quary die Auszeit zu nehmen. Es blieb bis zum Ende eine ausgeglichene Begegnung, die Wittlich aber nach einer völlig ausgeglichenen zweiten Hälfte verdient mit 24:28 für sich entschied.

„Am Ende zählen nur die beiden Punkte! Wir trafen auf einen Gastgeber, der gegenüber dem Hinspiel deutlich besser spielte als der momentane Tabellenplatz. Im Angriff hatte die Mannschaft viel Zug und Tiefe, stellte zudem eine giftige Deckung! Wir fanden gut ins Spiel, brauchten aber nach der Abwehrumstellung auf 5:1 eine gewisse Zeit, um uns zu „akklimatisieren“. Doch letztlich halten wir permanent unseren Vorsprung, konnten uns aber nicht entscheidend absetzen, da Mundenheim immer wieder gute Lösungen gegen uns findet. Wir haben aber immer die Nerven behalten und so am Ende auch verdient gewonnen“, freute sich der HSG Coach.

Irmgartz - Ambros, Meier (11), Teusch (1), Bach (4), Packmohr (8), Kappes (2), Schieke (2), Lieser, Frank, Lerche

HSG Hunsrück - TV Bassenheim 26:24 (15:13)

 Die Hunsrück HSG gewinnt das Rheinland-Derby gegen Bassenheim

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Foto: HSG Hunsrück

Wie von den Gastgeberinnen erwartet wurde es das spannende Derby, das am Ende mit dem Heimsieg der Hunsrückerinnen endete. Überrascht wurden die Hunsrückerinnen zu Spielbeginn von Gästespielerin Nicole Brand, die den Gastgeberinnen gleich zwei Treffer zum 0:2 (6.) einschenkte. Erst jetzt wachte das Team von Trainer Maouia Ben Maouia auf, legte zum 4:3 (9.) die erste Führung hin und verteidigte die ein Tore Führung bis zur Auszeit der Gäste beim 6:5 (13.). Diese Auszeit spielte eher dem Maouia-Team in die Karten, die jetzt ihre Führung auf drei Tore auf 8:5 (15.) ausbauten und diese Führung bis zum 12:9 (24.) verteidigten. Maouia nahm jetzt seine Auszeit und es blieb bis zur Pause bei der knappen zwei bis drei Tore Führung der Hunsrückerinnen (15:13). Gut kamen die Hunsrückerinnen in die zweite Hälfte, legten auf vier Tore vor (17:13), doch es blieb ein hektisches und zerfahrenes Spiel, in dem sich die Mannschaften nichts schenkten. Als die Gastgeberinnen ihre Chancen nicht konsequent verwerteten, kämpfte sich der Gast auf ein Tor heran, doch Torfrau Laure Flener verhinderte den Ausgleichstreffer. Das Maouia Team verteidigte die knappe Führung so bis zum Abpfiff.

„Es war ein typisches Derby, in dem sich die Mannschaften nichts schenkten. Die Begegnung wurde von der Taktik geprägt und es war kein schönes Spiel! Dabei versuchten es die Gäste mit einigen Manndeckungen, erste eine, dann zwei und am Ende sogar mit der kompletten Manndeckung. Im Angriff haben wir heute einfach zu viel liegen lassen, dazu gesellten sich zu viele technische Fehler und so haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Bedanken können wir uns heute bei unserer Torfrau Laure Flener, die eine 50-prozentige Quote hatte und die uns die Fehler im Angriff ausbügelte. Letztlich haben wir das Spiel in der Abwehr gewonnen“, meinte der HSG Coach.

Flener und Kristinsdottir - Schug, Greis (5), Wies (3), Tatsch (3), Litzenburger (5), Kappes (2), Rolinger (1), Gräber (5), Wagner (1), Nicolae, Bach (1). Molz

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