Handball RPS Oberligen Jugend 2./3. März 2024 Wittlicherinnen verlieren auch das Rückspiel gegen Budenheim (weibliche B) - Schweicherinnen jetzt auf Platz 2 - Wittlich patzt bei Marpingen-Alsweiler (weibliche C)

Trier · JSG Mosel/Ruwer chancenlos - JSG Bernkastel-Wittlih souverän (männliche A) - Schweicherinnen verlieren Auswärtsspiel aufgrund schlechter Abwehrarbeit nach der Pause (weibliche B)

Die weibliche C des HSC Schweich kommt zum überraschend klaren Auswärtssieg

Die weibliche C des HSC Schweich kommt zum überraschend klaren Auswärtssieg

Foto: HSC Schweich

Männliche A

SG Mosel/Ruwer - HSG Dudenhofen/Schifferstadt 33:46 (17:27)

Erwarteter Favoritensieg der HSG Dudenhofen/Schifferstadt bei der HSG Mosel/Ruwer. Gegen den Tabellenzweiten aus der Pfalz war die JSG Mosel/Ruwer erwartungsgemäß chancenlos, spielte aber in den ersten Minute durchaus gut mit. Nach dem 6:7 (8.) konnte sich der Favorit auf 6:11 (11.) absetzen, doch das Gastgeberteam blieb dran. Bis 8:12 (12.) waren die Jungs von Trainer Robin Schöler im Spiel, doch dann zogen die Gäste über 8:15 (16.) bis zur Pause auf 10 Tore davon und so war nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges offen. Kontinuierlich bauten die Pfälzer ihre Führung weiter aus, zogen über 22:32 (37.) und 30:40 (52.) dem ungefährdeten Auswärtssieg entgegen.

„Eine verdiente Niederlage unserer Mannschaft gegen einen starken Gast, gegen den wir keinen Zugriff in der Abwehr fanden. Unsere Torhüter bekamen heute keine Hand an den Ball, zudem fehlten uns wichtige Stammspieler. Wir haben mit Spielern der B-Jugend ergänzt, die ihre Sache richtig gut gemacht haben. Nach dem Wechsel haben wir das Spiel dann bis zur 55. Minute ausgeglichen gestalten können, doch die letzten fünf Minuten gingen wieder an die Gäste, die einfach eine Klasse besser waren und uns mit ihrem Tempohandball unter Druck gesetzt haben. Jeder Fehler bestraften die Gäste mit einem Gegenstoß“, klagte Schöler.

Schleimer - Quary (1), Reis (3), Lellinger (9/1), Thielen, A. Quary (2), Thiel (4), Mikolai (2), Ludwig (3), Breitbach, Lamberti, Backes (7/1), Begemann (2/2)

SFG Bernkastel/Wittlich - SG SV 64 VTZ Zweibrücken 34:29 (19:15)

Verdienter Heimspielerfolg der Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz, die mit diesem Sieg an den führenden Teams dranbleibt. Es entwickelte sich von Beginn an die spannende Begegnung, in der die Gastgeber aber zunächst immer die Nase vorne hatte. Doch Mitte der ersten Hälfte drehten die Gäste das Spiel über 9:11 (19.), verteidigte die knappe Führung bis 13:14 (25.), doch dann gehörten die letzte Minuten der ersten Hälfte dem Gastgeberteam, dass sich auf 19:15 zur Pause absetzte.

Gut kam das Gierenz-Team aus der Kabine, legte gleich zwei Treffer nach und konnte nach dem 21:15 (34.) gelassen in die Restspielzeit gehen. Die Mannschaft verteidigte ihre Führung bis 31:25 (51), ehe die Gäste nochmals die Auszeit nahmen, aber nicht mehr entscheidende verkürzten.

Henrich und Schuh - Fabry (1), Molecki (8/3), Theisen (2), P. Fabry (1), Ewen (9), Weiler (1), Zimmer (3), Petry (1), Jacoby (6/1), Hamm (2)

Weibliche B

HSG Wittlich - SF Budenheim 26:28 (12:14)

Budenheim wird der Favoritenrolle in Wittlich gerecht und festigt mit dem Sieg Platz 2 in der Tabelle! Wie im Hinspiel musste sich das Team von Trainerin Andi Czanik mit zwei Toren geschlagen geben. Auf eine personell gut aufgestellte Gästemannschaft trafen die Eifelanerinnen am Samstagnachmittag in eigener Halle und es entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Teams taktisch gut aufeinander eingestellt waren. Dabei bestimmten die Abwehrreihen das Spiel, in dem die Gäste beim 2:5 (10.) Wittlich zur ersten Auszeit zwangen. In der Folge verteidigten die Gäste ihren Vorsprung nach dem 6:10 (15.) bis zum 10:12 (20.) nahmen dann die Auszeit. Doch diese Auszeit spielte zunächst den Eifelanerinnen in die Karten, die zum 12:12 (22.) ausglichen, ehe die Gäste aus dem Landkreis Mainz-Bingen sich wieder die zwei Tore Führung zur Pause herausarbeiteten.

Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang dann den Favoritinnen, die Über 13:17 (28.) ihre Führung weiter auf 15:20 (31.) ausbauten und auf dem Weg schienen, das Spiel früh zu entscheiden. Beim 17:22 (34.) nahm HSG Trainerin Andi Czanik die Auszeit, doch die Gäste verteidigten jetzt ihre fünf Tore Führung bis zum 21:26 (40.) und schienen auf dem Weg, das Spiel zu ihren Gunsten klar zu entscheiden. Tor um Tor kämpfte sich Wittlich jetzt heran, glich in der 48. Minute nach einem 5:0 Lauf zum 26:26 aus und als Wittlichs Torfrau Nena Braun sogar den Siebenmeter der Gäste von ihrer stärksten Angreiferin Hanna Wagner abwehrte, hatten die Eifelanerinnen das Momentum an der Seite. Doch es reichte nicht! Nach dem erneuten Führungstreffer der Gäste und der Auszeit, war es die treffsicherste Gästeangreiferin Nele Bitz mit ihrem 10. Treffer, die den Deckel endgültig drauf machte.

„Wir hatten uns vorgenommen, die offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, doch es hat am Ende nicht ganz gereicht. Die Mädels haben gut gekämpft, doch heute hatten wir Probleme den Ausfall unserer Kreisläuferinnen Nelly Müller und Lotta Schurich zu kompensieren. Mit der Abwehrleistung der ersten Hälfte war ich nicht zufrieden, doch die letzten 10 Minuten des Spiels waren richtig gut. Die Mädels haben alles versucht, doch am Ende hat es nicht gereicht. Unter dem Strich aber eine gute Leistung der Mannschaft, mit der wir optimistisch auf die Begegnung gegen Schweich schauen“, sagte Wittlichs Trainerin Czanik.

Braun - Schmitz, Schönhofen (3), Sibi (9/2), Plohmann (5), Katzer (3), Listner (2), Hees, Rinnenburger (3/2), Vollmer (1).

HSG Dudenhofen/Schifferstadt - HSC Schweich 26:23 (8:12)

Die Pfälzerinnen nehmen Revanche für die 30:25 Niederlage im Hinspiel und schicken das Team von Trainer Sascha Burg geschlagen auf den Nachhauseweg. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelang den Schweicherinnen über 1:3 (6.) die 3:7 (14.) Führung und so zwang der HSC die Gastgeberinnen zur Auszeit. Doch unbeeindruckt legten die Gäste nach, erhöhten auf 3:9 (17.) und schienen beim 5:11 (21.) auf dem Weg zur sicheren Pausenführung.

Die Gastgeberinnen fanden besser in die zweite Hälfte, kämpften sich auf 13:15 (32.) heran und jetzt war es Burg, die Auszeit zu nehmen. Doch jetzt hatten die Gastgeberinnen einen Lauf, drehten das Spiel über 16:15 (35), lieferte sich jetzt einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft bis in die Schlussphase absetzen konnte. Beim 23:23 (48.) war der Spielausgang noch völlig offen, doch Schweich vergab nach dem 24:23 die Siebenmeterchance, musste dann knapp eine Minute vor dem Ende den entscheidenden Treffer hinnehmen.

„Als erstes möchte ich herzliche Glückwünsche zur absolut verdienten und souveränen Meisterschaft ins Saarland nach Marpingen schicken. Glückwünsch! Die heutige, am Ende auch verdiente, Niederlage haben wir uns selber zuzuschreiben. Nach wirklich starken 20 Minuten zu Spielbeginn haben wir nach dem Seitenwechsel unsere seitliche Bewegung in der Abwehr eingestellt und im Angriff ohne Zug zum Tor gespielt. Ärgerlich, da wir in der vergangen Woche die Lösungen im Angriff hierfür trainiert haben. Lobenswert war die Schiedsrichterleistung von Michael Möhle, der souverän und absolut unaufgeregt das Spiel leitete“, berichtete HSC Trainer Sascha Burg.

Le und Bruns - Krämer (3), Burg ((4), Lellinger (1), Hennefeld (2), Löhmann (1), Bauerschmitz, Feiten (6), Hank (2), Ferring, Cehajic

Weibliche C

HSG Marpingen-Alsweiler - HSG Wittlich 24:22 (14:9)

Da hatten sich die Eifelanerinnen durchaus im Vorfeld etwas ausgerechnet. Doch es lief nichts an diesem Tage für die Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz so richtig zusammen. Die Eifelanerinnen fanden überhaupt nicht in Spiel und früh musste Gierenz die Auszeit nehmen. Bis zum 6:3 (7.) bestimmten die Saarländerinnen das Geschehen und auch die Auszeit brachte keine Besserung im Wittlicher Spiel. Über 11:6 (17.) setzten sich die Gastgeberinnen ab und verteidigten die fünf Tore Führung bis zur Pause.

Ähnliches Bild nach dem Wechsel: wieder kamen die Saarländerinnen besser ins Spiel, schienen über 16:10 (29.) und 18:12 (33.) dem ungefährdeten Sieg entgegen zu ziehen. Doch Tor um Tor kämpfte sich jetzt das Eifel-Team in die Begegnung zurück, war beim 20:18 (41.) auf dem Weg, das Spiel doch noch eng gestalten zu können. Die erneute Auszeit der Gäste führte dann zum Anschlusstreffer durch Leonie Schleidweiler (43.) der Ausgleich aber wollte nicht gelingen! Mathilda Barth, die mit 13 Toren auffälligste Gastgeberspielerin sorgte mi ihren beiden Treffern erneut für die 22:19 (47.) Führung und damit für die Entscheidung.

„Schlecht sind wir in dieses Spiel gestartet, hatten etliche Fehler und das war vor allem dem Harz geschuldet. Wenn wir unsere Gegenstöße durchbekommen hätten, wäre das Spiel in den Anfangsminuten sicher ausgeglichener verlaufen. Ab der 12. Minute bis zur Pause machten wir weniger technische Fehler, dafür aber für unsere Verhältnisse ungewohnt viele Fehlwürfe! Im Rückzugsverhalten fehlte uns heute der Kampfgeist und so ging der Rückstand zur Pause in Ordnung. Ähnliches Bild nach dem Wechsel. Hier kämpften wir uns ab der 33. Minute wieder heran, waren bis auf ein Tor dran, leisteten uns dann wieder die vergebenen Chancen und haben es so nicht geschafft, das Spiel zu drehen. Marpingen gewinnt glücklich, aber nicht unverdient. Unsere Mädels haben heute alles gegeben, aber es sollte nicht sein“, fand Gierenz.

Eisel - B. Müller, Schmitz (6), Gorges, Shala (3/2), Schleidweiler (2), Schmidt (3), Listner (8), Blonigen, Gouverneur.

SG SV 64/VTZ Zweibrücken - HSC Schweich 22:40 (7:17)

Mit einem unerwartet deutlichen Auswärtssieg kehrt die Mannschaft von Trainer Sascha Burg aus der Saarpfalz zurück und steht nach diesem Sieg auf Platz 2 der Tabelle. Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, nach denen sich die Gäste erstmals vom 3:3 (7.) auf 3:6 (9.) absetzten und die Führung jetzt kontinuierlich über 4:11 (16.) bis zur Pause auf 7:17 absetzten

Dabei fanden die Gastgeberinnen wenig Mittel gegen eine gut spielende Gästeabwehr. Ausgeglichen dann der Verlauf der zweiten Hälfte, die bis zum 13:24 (34.) auf Augenhöhe verlief. Jetzt nahm Gästetrainer Sascha Burg die Auszeit und das nutzte den Gästen, die mit drei Treffern in Folge über 13:27 (37.) das Spiel vorzeitig entschieden hatten und sich bis zum Ende weiter auf 22:40 absetzten. Dabei brannten die Gäste ein Feuerwerk im Angriff ab und stehen nach diesem Sieg zurecht auf Platz 2 der Tabelle.

„Starke Leistung unserer Mannschaft, die von Anfang an eine beeindruckende Abwehrleistung zeigte! Im Angriff haben wir sehr variabel gespielt und konnten hier stark unsere Kreisläuferin einsetzen. Ein richtiges geiler Auftritt der Mädels!“ freut sich HSC Trainer Sascha Burg

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