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17-Jähriger von der Saar Dritter beim Nürburgringlauf

17-Jähriger von der Saar Dritter beim Nürburgringlauf

Die Läufer aus der Region Trier haben sich dank eines Nachwuchsmanns wieder beim traditionsreichen Nürburgringlauf auf der Nordschleife zurückgemeldet. Der Gymnasiast Thomas Persch von der TG Konz belegte hinter einem Österreicher und einem Läufer aus München den dritten Platz über 24,4 Kilometer.

 17-Jähriger auf dem Siegerpodest: Thomas Persch von der TG Konz musste nur einem Österreicher und einem Läufer aus München den Vortritt lassen.
17-Jähriger auf dem Siegerpodest: Thomas Persch von der TG Konz musste nur einem Österreicher und einem Läufer aus München den Vortritt lassen. Foto: Holger Teusch
 Marcus Karl von der LG Langsur siegte über 24,4 Kilometer bei den 45- bis 49-Jährigen (M45).
Marcus Karl von der LG Langsur siegte über 24,4 Kilometer bei den 45- bis 49-Jährigen (M45). Foto: Holger Teusch
 Während die Radfahrer vor dem Start zu ihrem 24-Stunden-Rennen noch am Streckenrand frühstückten, gingen die Läufer beim 34. Nürburgringlauf bereits auf die legendäre Nordschleife.
Während die Radfahrer vor dem Start zu ihrem 24-Stunden-Rennen noch am Streckenrand frühstückten, gingen die Läufer beim 34. Nürburgringlauf bereits auf die legendäre Nordschleife. Foto: Holger Teusch

Alles Erzählungen seines lauferfahrenen Vaters Uwe zum Trotz, so schwer hatte sich Thomas Persch den Lauf durch die sogenannte Grüne Hölle nicht vorgestellt. Am Samstagmorgen, bevor sich mittags die Radfahrer, die teilweise frühstückend am Streckenrand saßen, beim 24-Stunden-Rennen auf die legendäre Rennstrecke machten, testeten die Läufer den Parcours. Es sei ja nicht nur der rund sechs Kilometer lange und bis zu 17 Prozent steile Anstieg vom tiefsten Streckenpunkt Ex-Mühle bis zur Hohen Acht (insgesamt rund 300 Höhenmeter) gewesen. "Auch zwischendurch gibt es ja viele Anstiege", erinnert Thomas Persch an das andauernde Auf und Ab.

Schon nach der Einführungsrunde über die Grand-Prix-Strecke hatte er sich zusammen mit Torsten Schneider an die dritte Stelle gesetzt. Während der spätere M40-Sieger vom LAZ Puma Rhein-Sieg (in 1:32:59 Stunden) aber im langen Anstieg zurückfiel, hielt Persch seine Position, wurde aber vom Münchener Bodo Banischewski überholt. "Zwischenzeitlich habe ich gedacht, dass es noch eng wird mit dem dritten Platz", erzählt der 17-Jährige aus Kanzem an der Saar. Die lange Gerade (Streckenabschnitt Döttinger Höhe) kurz vor dem Ziel habe kein Ende nehmen wollen. Doch am Ende reichte es in 1:31:19 Stunden für den Bronzeplatz und natürlich zum Sieg bei den U20-Junioren. Außer Banischewski (1:30:32) war nur der Österreicher Martin Mistelbauer (1:29:49) schneller. Zuletzt hatte vor drei Jahren mit Dietmar Bier ein Läufer aus der Region beim Lauf über die Nürburgring-Nordschleife auf dem Treppchen gestanden. Der Läufer vom Trierer Stadtlauf e.V. gewann 2011 in 1:30:36 Stunden.

Bei den Frauen entschied Lokalmatadorin Vanessa Fischer aus Adenau in 1:44:20 Stunden das Duell mit Hanna Gröber (Stuttgart/1:44:40) für sich. Beste Teilnehmer aus der Region Trier war als Sechste in 1:57:17 Stunden Kathrin Reinheimer (Getfit Trier/1:57:17) vor W50-Siegerin Irmgard Lütticken (Bitburg/1:59:07). Mit Marcus Karl von der LG Langsur (1. M45 in 1:43:46) gab es einen weiteren Altersklassensieger aus der Region. Sein Vereinskamerad Armand Welsch feierte seinem 52. Geburtstag als M50-Dritter (1:51:40). Zusammen mit den Rennen über fünf und zehn Kilometer sowie dem Bambinilauf kamen mit 1502 Teilnehmern 67 Läufer mehr ins Ziel als 2013.

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