Benefizquasseln

Der 30. Trierer Stadtlauf ist Geschichte. Sommerferien auch für Läufer? Na klar, meint TV-Laufkolumnist Rainer Neubert. Und zum Einstieg lockt am Freitag und Samstag ein wunderschöner Benefizlauf entlang der Mosel: Der 10. Hospizlauf von Koblenz nach Trier.

Nicht immer ist es die Hatz auf Bestzeiten, die Spaß macht. Wie ich es beim Trierer Stadtlauf erleben durfte, kann es als Läufer auch pure Freude sein, Gleichgesinnte als Schrittmacher ins Ziel zu führen. Zudem liebe ich Läufe in netter Gesellschaft, bei denen das Tempo so moderat ist, dass eine Unterhaltung nicht durch Schnappatmung unterbrochen wird.

Das ist es auch, was Ultraläufer generell an ihrem Sport lieben: laufen, ohne zu schnaufen. Ganz wörtlich darf dieses Motto zwar niemand nehmen. Aber nachweislich ist das Joggen bei moderat gesteigertem Puls die gesündeste Form der Bewegung auf zwei Beinen. Eine ideale Gelegenheit dafür ist der Hospizlauf, der am Freitag um 12 Uhr in Koblenz startet und 24 Stunden und knapp 200 Kilometer später in Trier endet.

Langstreckenläufer können auch bei der zehnten Auflage dieses Benefizlaufes für das Hospizhaus Trier beliebig lange Strecken unter die Schuhe nehmen. Da die Etappen an der Mosel jeweils um die zehn Kilometer lang sind, bietet sich dieser Quassellauf bei 9 Kilometern pro Stunde aber auch für Gelegenheitsläufer an. Einsteigen kann jeder zu jedem Zeitpunkt. Das garantiert Abwechslung. Auch bei den Gesprächspartnern.

Ich hoffe, wir sehen uns! Wer wissen will, wo sich der Läufertross befindet, kann hier anrufen: 0175/8215354. Einen Liveticker auf Twitter gibt es auch: twitter.com/hospizlauf .