Drehwurm

Abwechslung macht Spaß und ist wichtig, um bei Laune zu bleiben. Das gilt auch beim Laufen. TV-Kolumnist Rainer Neubert berichtet aus eigener Erfahrung

Wer immer dieselbe Strecke zur gleichen Zeit im gleichen Tempo läuft, wird irgendwann die Lust daran verlieren. Ich wechsle gerne ab: Die Strecke, die Uhrzeit und auch die Begleitung. Alleine zu laufen ist schön. Ab und an sich in Gesellschaft durch die Landschaft zu bewegen, bringt aber ebenfalls viel Spaß, gute Unterhaltung und hilft, den inneren Schweinehund zu überwinden. Eine Möglichkeit, Abwechslung in den Laufalltag zu bringen, ist das Training auf der Bahn. Immer im Kreis beziehungsweise oval herum, bis einem schwindelig wird … Nein, natürlich gilt es gerade dann, mit Intervallen und Steigerungsläufen das Tempo zu trainieren. So wie am Dienstagabend im altehrwürdigen Stadion im Trierer Weißhauswald. Achtmal 800 Meter im flotten Tempo, dazwischen jeweils 400 Meter Trabpause, um den Pulsschlag wieder zu senken. Wie gut ist es doch, bei so einer anspruchsvollen Trainingseinheit einige laufende Sparringspartner dabei zu haben. Gegenseitige Motivation, wechselndes Laufen an der Spitze. Das hilft. Wer sich also einen Lauftreff in der Nähe sucht, um gemeinsam auf der Bahn zu trainieren, ist nicht schlecht beraten. Spaß machen solche heftigen Trainingseinheiten dann auch, spätestens, wenn sie bewältigt sind. laufen@volksfreund.de