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Laufkolumne: Ein neues Jahr, jede Menge Ziele

Laufkolumne : Ein neues Jahr, jede Menge Ziele

Läufer sind optimistische Menschen. Das zeigt auch der Blick in den druckfrischen Laufkalender des Leichtathletik-Verbands Rheinland. Bereits am 21. Februar, so ist darin vermerkt, soll mit dem Eifelsteig Cross in Gerolstein-Büscheich die erste öffentliche Laufveranstaltung ambitionierte Sportler anziehen.

Der Schweicher Fährturmlauf soll am 13. März an der Mosel über die Bühne gehen, und am selben Tag ist in Birgel Teil vier der Crosslaufserie Vulkaneifel vorgesehen.

Natürlich ist den Vereinen zu wünschen, dass sie ihre Planungen umsetzen können. Denn dann wäre der Corona-Spuk auf dem besten Weg, sich zu verabschieden. Ob das mit den Impfungen so schnell und effizient funktionieren wird, dass Massenveranstaltungen wieder möglich werden, ist allerdings auch für die größten Optimisten derzeit eine echte Herausforderung. Der Gedanke an schöne Volksläufe vom Frühsommer bis Herbst lässt allerdings realistische Vorfreude aufkommen.

Die für aktive Freizeitsportler übliche Terminplanung zu Beginn des Jahres muss also zumindest für die ersten Monate etwas anders ausfallen. Wir sind mehr oder weniger auf uns selbst gestellt. Dass es funktioniert, dennoch gemeinsam etwas Tolles auf die Beine zu stellen, hat sich im Dezember gezeigt. Unter #wirlaufenfuertrier waren viele Menschen unterwegs und haben für die Opfer der Amokfahrt in Trier gespendet. 13 660 Euro hat Organisator Frank Knodt an den Trierer Oberbürgermeister überreicht. Auch die Silvesterlaufaktion #trierstehtzusammen wird einen großen Betrag erzielen. Alle Beteiligten haben damit nicht nur Gutes für andere, sondern auch für sich selbst getan.

Weitermachen, regelmäßig laufen, Spaß haben. So lässt sich die Wartezeit bis zu den ersten Volksläufen gut überbrücken. Kleine persönliche Ziele helfen dabei.

laufen@volksfreund.de

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