Eine ganz heiße Sache

"Schreib bitte nichts von den Temperaturen!" Diesen freundlich geäußerten Wunsch eines "Leidensgenossen" beim Halbmarathon in Schweich kann ich leider nicht erfüllen. Einige Worte über die Hitzeschlacht in den Weinbergen lassen sich nicht vermeiden.



Wie im vergangenen Jahr schaltet das Wetter auch in diesen Tagen von Winter auf Sommer um, ohne sich um die Tradition zu kümmern, im Frühjahr die Temperaturen langsam steigen zu lassen. Entsprechend groß war der Flüssigkeitsverlust am Samstag. Der wärmste 2 April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ließ die Läufer leiden, besonders auf den reichlich vorhandenen Steigungen des Panoramalaufs. Da konnten wir gar nicht so viel trinken, wie Schweiß aus den Poren tropfte.

Dennoch: Es war ein toller Lauf. Und es überwiegt die Freude, dass lange Hose, Jacke und Mütze wieder in den Schrank geräumt werden können.

Wenn die Wetterfrösche recht behalten, wird es am 10 April beim Mittelmosellauf in Leiwen, einem der traditionsreichsten Zehn-Kilometer-Läufe in der Region, auch wieder schön warm. Unabhängig davon freuen sich schon heute 60 Leser und TV-Mitarbeiter über den Frühsommer. Sie starten heute mit dem Gemeinschaftserlebnis "Training für den Trierer Stadtlauf". Ich freue mich darauf!

Der Autor ist ambitionierter Hobbyläufer und stellt den Laufsport in den Mittelpunkt dieser Kolumne sowie des Blogs Midlifecrisis ( http://midlifecrisis. blog.volksfreund.de)

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