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Frühlingserwachen - Zeit für neue Ziele - Tipps für Läufer (39)

Laufkolumne : Frühlingserwachen: Zeit für neue Ziele – Tipps für Läufer (39)

Wer das Frühlingserwachen spüren will, sollte jetzt in der Natur laufen. Wer ambitionierter ist, steigt in das Lauftraining ein. Was dabei zu beachten ist, weiß unser Kolumnist Rainer Neubert.

Der meteorologische Frühling hat begonnen. Die helle Zeit des Tages ist bereits deutlich länger. In Büschen und Bäumen zwitschern fröhlich die Vögel. Auch wenn es am Morgen noch ziemlich frisch ist, lässt sich das Gefühl des Frühlingserwachens bei jedem Laufschritt erspüren. Jetzt wäre in Zeiten ohne Corona-Verbote der richtige Moment, um nach dem Winter wieder in ein koordiniertes Lauftraining einzusteigen. Für jene, die in den vergangenen Monaten pausiert haben, ist der März die Zeit, um sich wieder regelmäßig auf die Socken zu machen.

Dreimal in der Woche mindestens 30 Minuten Bewegung gilt bekanntlich als Maß für eine optimale Förderung der Gesundheit. Muskulatur, Gelenke und Herz-Kreislauf-System werden gestärkt. Wer zudem seinen Winterspeck loswerden will, findet im Laufen den effektivsten Sport, um ein Maximum an Kalorien zu verbrennen und eine gesunde Ernährung zu ergänzen.

Für ambitioniertere Läufer ist das natürlich nichts Neues. Doch das Ziel, auf das sie hinarbeiten, müssen sie sich auch in diesem Jahr selbst definieren. Fast alle Laufveranstaltungen bis zum Frühsommer sind bereits jetzt abgesagt oder auf die zweite Jahreshälfte verschoben (siehe auch Artikel links). Ob der Trierer Stadtlauf am 27. Juni tatsächlich gestartet wird, ist auch noch offen. Beim Blick auf den Eifelmarathon in Waxweiler am 13. Juni herrscht Zweckoptimismus. Zumindest für solche Landschaftsläufe lassen sich bei moderateren Corona-Regeln realistische Konzepte aufstellen.

Wer als Läufer sicher sein will, beginnt also trotz aller Ungewissheiten jetzt mit dem Training. Tempo und Distanz sollen gesteigert werden. Dabei gilt die Faustregel, die Zahl der Laufkilometer um maximal zehn Prozent pro Woche zu erhöhen. Ein etwas flotterer Lauf pro Woche schult die Tempohärte. Und natürlich ist es auch wichtig, bei der Streckenwahl die Abwechslung zu suchen. Für das Ziel, einen Zehn-Kilometer-Lauf, einen Halbmarathon oder einen Marathon zu finishen, gibt es in Büchern und online zahlreiche Trainingspläne. Das Wichtigste bei all dem ist aber der Spaß am Ausdauersport. Dazu benötigen wir keinen Plan, und zum Glück auch nicht unbedingt Volksläufe und Wettkämpfe.

Demnächst: Was das Knie braucht