Heiß auf Eis

Der X-Duathlon im Trierer Weißhauswald ist etwas Besonderes. Warum das so ist, erzählt TV-Laufreporter Rainer Neubert in seiner neuen Kolumne.

Alle, die den Winter gar nicht mögen, bitte ich um Entschuldigung. Aber in meinen Ohren ist es Musik, wenn eine Schnee- oder Eiskruste unter den Schuhen knirscht. Richtig gekleidet - ich erinnere an das Zwiebelprinzip - können auch Minustemperaturen dem Spaß an der Bewegung in der frischen Luft nichts anhaben.
Eine der härtesten Wintersporterfahrungen habe ich vor einigen Jahren im Trierer Weißhauswald gemacht, als sich beim X-Duathlon der Boden eisig gefroren präsentierte. Nicht das Laufen war die Herausforderung. Es war vielmehr die Hatz mit dem Mountainbike. Vor allem bergab ging vielen Teilnehmern damals so richtig die Klammer.
Ob das auch in diesem Jahr am 28. Februar so sein wird, ist noch nicht ausgemacht. Denn bis dahin hat der Winter reichlich Zeit, es sich doch anders zu überlegen und den harten Boden in hübschen Matsch zu verwandeln. Wie auch immer, die Kombination aus Geländelauf und Mountainbiken ist etwas für alle, die ihre Leistungsgrenzen einmal austesten wollen. Und wer nicht beide Disziplinen alleine absolvieren will, hat auch die Möglichkeit, mit einer Partnerin oder einem Partner als Staffel zu starten.
Ausprobieren lohnt sich. Freistarts für alle Wettbewerbe verlost noch bis Sonntag der Trierische Volksfreund. Wie immer ist das Bewerbungsformular dafür <u>hier zu finden. P.S.: Für alle Läufer, die ausnahmsweise mal radeln wollen, habe ich aus eigener Erfahrung einen Tipp: Schraubt vorher den Seitenständer ab. Das schont wirklich die Nerven.