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Kolumne: Auf dem Laufenden
15 Mal von Koblenz nach Trier

Neubert Rainer Sport
Neubert Rainer Sport FOTO: Rainer Neubert
Können Sie ein Tempo von neun Kilometern pro Stunde laufen und sich dabei noch ohne Schnappatmung unterhalten? Dann habe ich den ultimativen Tipp für Spaß, Sport und gute Laune: Der Hospizlauf bringt als Staffelveranstaltung ohne Wettkampfstimmung von Freitag- bis Samstagmittag wieder Hunderte Teilnehmer  auf die knapp 200 Kilometer lange Strecke zwischen Koblenz und Trier. Von Rainer Neubert
Rainer Neubert

Bereits zum 15. Mal organisiert ein Team von engagierten Freiwilligen diese Benefizveranstaltung. Mehrere Hunderttausend Euro sind dabei bereits für das Hospizhaus in Trier zusammengekommen, das auf Spenden angewiesen ist.

Dort sind auch Ziel und das traditionelle Gartenfest, bei dem noch einmal die Stimmung steigt und sich besonders jene von Glückshormonen durchfluten lassen, die als Teil einer Staffel die kompletten 24 Stunden dabei waren. Exakt so lange dauert der Weg vom Deutschen Eck in Koblenz bis in die Weimarer Allee in Trier. Aber damit das klappt, ist jede der 20 Etappen ebenso minutiös geplant wie die Pausen dazwischen. Wer mitlaufen, skaten oder auf dem Rad dabei sein will, kann sich für eine beliebige Zeit oder Strecke anschließen. Startgebühr wird dafür keine fällig. Allerdings warten Spardosen darauf, nicht zu sparsam gefüllt zu werden.

Als Geheimtipp empfehle ich persönlich jene Abschnitte, die in der Abenddämmerung oder beim aufgehenden Licht des neuen Tages absolviert werden. Wenn dann nicht wieder einer der begleitenden Radfahrer auf die schlechte Idee kommt, den meditativ trabenden Läufertross mittels mobiler Lautsprecherbox zu beschallen, werden das die schönsten Momente des Hospizlaufs sein.

Neun Kilometer pro Stunde ist für Sie schnell? Auch kein Problem. Dann laufen Sie eben eine Etappe schweigend und unterhalten sich danach entspannt. Nette Gesprächspartner finden sich beim Hospizlauf jederzeit.

Informationen zum Hospizlauf und den einzelnen Etappen finden Sie online unter www.hospizlauf.de oder unter twitter.com/hospizlauf.

FOTO: Rainer Neubert
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FOTO: Rainer Neubert
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