Im Flachen weit und hoch hinauf

In diesen Tagen und Wochen bereiten sich viele Läufer auf ihren persönlichen Saisonhöhepunkt vor. Für TV-Laufkolumnist Rainer Neubert ist das der Hochwaldmarathon am 24. September in Schillingen. Doch schon am Wochende wartet auf einige Läufer aus der Region eine viel größere Herausforderung.


Der September hat es in sich! Für viele Läufer steht nun der Höhepunkt ihrer sportlichen Saison unmittelbar bevor. Kein Wunder also, wenn in diesen Wochen deutlich mehr leicht bekleidete Menschen schnellen Schrittes unterwegs sind.

Wer einen Halbmarathon oder gar die Volldistanz über 42,195 Kilometer angehen will, muss schließlich vor dem Start reichlich Trainingskilometer sammeln. Alles andere wäre fahrlässig und ein riskantes Spiel mit der eigenen Gesundheit. Beim Marathon in Berlin am 24. September werden wieder nicht nur Weltklasseläufer, sondern auch viele Teilnehmer aus unserer Region an den Start gehen.

Kürzer ist die Anreise am 2. Oktober nach Köln, der in diesem Jahr mit einer neuen, schnellen Streckenführung sicher noch mehr der hiesigen Marathonis lockt. Mein läuferischer Höhepunkt im Herbst spielt sich im Hochwald ab. Bei der zeitgleich mit Berlin anstehenden zweiten Auflage des Marathons in Schillingen sind 738 Höhenmeter zu bewältigen.

Das ist ein ganz ordentliches Pensum, allerdings fast nichts im Vergleich zu dem, was sich ein Läuferquartett aus Langsur und Trier an diesem Samstag zumutet: Beim legendären Jungfraumarathon im Berner Oberland stehen 1829 Höhenmeter auf dem Programm. Wie die Vier aus dem Trierer Land sich auch mental auf diesen Wahnsinnslauf vorbereiten, ist in unserem Laufportal nachzulesen.

Respekt schon jetzt. Ich drücke die Daumen! Irgendwann vielleicht werde ich den Start in den Schweizer Alpen auch wagen. Vorerst genügt mir aber beileibe das hiesige Gebirge, um ordentlich aus der Puste zu geraten.

TV-Laufkolumnist Rainer Neubert stellt diesen Sport auch in den Mittelpunkt seines Blogs http://midlifecrisis.blog.volksfreund.de