Immer im Kreis

Die Laufsaison ist für viele vorbei. Doch in der Region Trier wartet noch mindestens ein Großereignis. Beim Silvesterlauf in Trier wird auch TV-Laufkolumnist Rainer Neubert seine Runden drehen.

Laufen ist gesund und verbindet. Das ist allgemein bekannt und wird jedem Einsteiger schnell klar. Dass sich Läufer im Kreis drehen, ist eine weitere Weisheit, wobei das sprachlich nicht ganz korrekt ist. Natürlich muss es heißen: sie drehen Kreise. Zumindest meistens. Denn in der Regel endet ihr Lauf in etwa dort, wo sie gestartet sind. Das trifft für die Trainings- und Entspannungsläufe auf Feld und Flur ebenso zu wie für die Runden auf Stadionbahnen.
Die Tartanbahnen werden in den kommenden Wochen wieder zunehmend strapaziert, zumal dort das Flutlicht die früh einsetzende Dunkelheit aussperrt. Die lässt zu anderen Jahreszeiten gerne genutzte Laufreviere zu Räumen der Angst werden.

Aber auch viele der weniger furchtsamen Läuferinnen und Läufer nutzen diese Wochen für die Vorbereitung auf den krönenden Abschluss Ihres Sportjahres. Der Silvesterlauf in der Trierer City steht an.

Dann werden nicht nur die traditionell zahlreichen Zuschauer vor Begeisterung rotieren. Auch die Läuferinnen und Läufer werden enge Kreise ziehen. Denn der wegen des Wetters im vergangenen Jahr auf einen Kilometer verkürzte Rundkurs kam beim Publikum und den Teilnehmern so gut an, dass es auch in diesem Jahr dabei bleibt.
Wenn die Damen fünfmal, die Männer achtmal die engen Kurven nehmen, werden sie im Konfettiregen von Sambaklängen beflügelt. Für die ganz jungen Läufer gibt es eine kleinere Runde mit "Abkürzung" über den Kornmarkt.

Ich werde mir mit einigen Freunden den Spaß zum Jahresende gönnen. Vielleicht - etwas Schleichwerbung sei mir an dieser Stelle verziehen - kann ich ja noch einige Unentschlossene begeistern. Mit ein bisschen Glück wird nicht einmal das Startgeld fällig: Auf unserem Laufportal ( www.volksfreund.de/laufen ) sind Startplätze für alle Läufe zu gewinnen. Aber bitte nicht durchdrehen!