Auf dem Laufenden: Keine Angst vor Laufen im Winter!

Auf dem Laufenden : Keine Angst vor Laufen im Winter!

Nicht nur die Nächte sind in der Region Trier derzeit eisig. Auch tagsüber steigt die Temperatur kaum über den Gefrierpunkt. Für die wöchentliche Laufkolumne könne es deshalb nur ein Thema geben, meint der TV-Laufreporter.

Mit Halstuch? Handschuhen? Mütze sowieso! Oder doch besser den dicken Buff mit Atemschlitzen? In diesen Tagen muss sich der Inhalt dieser Kolumne unweigerlich den Temperaturen widmen, die auch tagsüber nicht überall in der Region über die magische Null auf dem Thermometer klettern. Laufen bei Eiseskälte? Natürlich, das geht mit der richtigen Ausrüstung bis zu Gefrierfachtemperaturen. Selten sind heiße Duschen danach so wunderbar.

Aber Spaß beiseite: Es kommt tatsächlich auf die richtige Wahl der Ausrüstung an. Die Zwiebel mit ihren vielen Schichten gilt dabei als Vorbild und Namensspender. Beim Sport im Winter ist es besser, mehrere Lagen dünne Bekleidung zu tragen als wenige zu dicke Schichten, die den Läufer ins Schwitzen bringen. Mein Winterlaufshirt erster Wahl besteht aus  Merinowolle. Das ist dünn, wärmt und nimmt so gut wie keinen Schweißgeruch an. Darüber ein ganz normales Laufshirt, Wasser abweisende Jacke dazu, natürlich die in Signalgelb und mit  Reflektorstreifen. Denn die Dunkelheit ist für Berufstätige leider häufiger Begleiter als gewünscht. Bei Minusgraden kommt auch die Thermolaufhose zum Einsatz. Bei Matsch und Schnee bleiben die Füße in Wasser abweisenden Schuhen trocken. Und weil im Winter die meiste Körperwärme über Hände und Kopf verloren geht, sind Mütze und zumindest dünne Handschuhe Pflicht. Was noch zu beachten ist? Das Einlaufen dauert etwas länger als im Sommer, wenn die Muskeln schnell auf Betriebstemperatur sind. Dem Spaß an der Bewegung steht dann nichts im Wege. Und wenn er vorbei ist, geht’s zum Dehnen schnell ins Haus. Dann kann mir jede Erkältung gestohlen bleiben.

laufen@volksfreund.de