Laufkolumne Trierischer Volksfreund: Jenseits der Schmerzgrenze

Auf dem Laufenden : Jenseits der Schmerzgrenze

Laufen ist eine der günstigsten Sportarten. Das gilt leider nur so lange, bis die unkomplizierte und fast überall mögliche beschleunigte Bewegung auf den Beinen nicht zu einer regelmäßigen Geschichte wird.

Denn spätestens dann merken Läufer, dass die vermeintlichen Schnäppchen aus dem Discounter den etwas härteren Praxistest in der Regel nicht überstehen. Was bei Sportbekleidung noch leidlich passen mag, funktioniert bei der Auswahl des Schuhwerks definitiv nicht. Wer das nicht glaubt, riskiert mit schlechten Tretern nicht nur den Spaß am Laufen, sondern auch die Gesundheit. Schade, dass die Sportschuhindustrie ihren Markenwert dazu nutzt, in jedem Jahr neue und immer teurere Versionen ihrer erfolgreichsten Laufschuhe auf den Markt zu werfen. Dass Qualität etwas kosten darf, ist zu tolerieren. Für Schuhe, die eh nur eine Saison halten, mehr als 200 Euro zu verlangen, ist eine andere Sache. Für mich ist damit die Schmerzgrenze überschritten. So trage ich also nicht die zehnte Auflage meines Lieblingslaufschuhs. Version 8 passt wunderbar. Nach ein wenig Suche gab’s den auch neu – und 100 Euro günstiger als das aktuelle Topmodell.

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