Neue Laufkolumne im Trierischen Volksfreund: Das frühe Ende des Sommers.

Kolumne Auf dem Laufenden : Wer spricht von schlechtem Wetter?

Der Hochsommer macht Pause. Oder ist er schon vorbei? In der neuen Laufkolumne empfiehlt sich ein Blick auf das Wetter.

Mein neues Recy­cling-Laufshirt aus Holzfasern ist noch nicht angekommen. Schade eigentlich. Da es wohl nicht ganz so dünn wie ein hochsommertaugliches Shirt sein soll, wäre es in diesen deutlich kühleren Tagen gerade recht, um intensiv auf Alltagstauglichkeit getestet zu werden.

Es hat tatsächlich mit einem Schlag abgekühlt. Vermutlich nicht nur in der Redaktion des Trierischen Volksfreunds ist bereits wieder die Rede von schlechtem Wetter. Die Rekordtemperaturen des Sommers scheinen eine Sache längst vergangener Tage zu sein. Geklagt wird über den viel zu frühen Einzug des Herbstes. Verständnis habe ich dafür, wenn solche Äußerungen im Freibad fallen, wo die Gänsehaut nach dem Schwimmen nicht besonders gut zum Datum Mitte August passt. Die heiße Dusche macht derzeit aber auch nach Morgenläufen viel Spaß.

Lufttemperaturen zwischen zehn und 15 Grad lassen die Bewegung vor dem Berufsalltag zu einem großen Genuss werden – zumindest für Läufer. Und auch bei den sportlich-geselligen Wettbewerben geht es entspannter zu, wenn nicht um jeden Becher Wasser gekämpft werden muss.

Maximal 20 Grad warm soll es am Samstag im Hochwald werden. Ideale Bedingungen also für den Teba-Radweglauf in Hermeskeil. Persönlich bedauere ich zwar, dass die 15-Kilometer-Strecke auf einen klassischen 10er verkürzt wird. Die Chance, Teil des Bitburger Läufercups zu werden, konnte der Turnverein als Veranstalter aber verständlicher Weise nicht ungenutzt lassen. Für die 5-Kilometer-Vari­ante gibt es übrigens auch eine Wertung für Walker. Zumindest für diese Disziplin wäre das etwas wärmere Holzshirt eine Option. Wenn es dann endlich da wäre.

laufen@volksfreund.de

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