Von Dromedaren, Kamelen und Bergziegen-Genen

Von Dromedaren, Kamelen und Bergziegen-Genen

Wenn einige Läufer sich mit Trinkrucksäcken ausgestattet auf eine größere Tour begeben, dann kommt früher oder später die Rede auf Kamele und ihre Fähigkeit, ausreichend Wasser zu speichern. Der Schlenker zu Dromedaren ist dann schnell geschlagen. Warum, das erklärt Laufkolumnist Rainer Neubert.

Wenn die Läuferschar durch den Hunsrück tappt, dann lädt das zu Wortspielen ein: Denn der Hunsrück ist kein Dromedar und hat folglich wesentlich mehr als einen Buckel. Warum der eine oder andere Läufer gleichzeitig bedauert, dass er über kein Bergziegen-Gen verfügt, ist eine Geschichte, die ich in meinem Laufblog <strong>midLAUFcrisis erzähle. Nur so viel sei hier verraten: Der Saar-Hunsrück-Steig eignet sich hervorragend nicht nur für Wanderungen, sondern auch für lange Läufe, was sich am Wochenende beim voraussichtlich letzten Spiridon-Volkslauf gezeigt hat.

Wenn nun der Hunsrück kein Dromedar ist, dann hat die Eifel nur wenig mit einem Kamel gemein. Denn dort gibt es weitaus mehr als zwei Erhebungen, über die der jüngst vom Magazin des Deutschen Wanderverbands zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürte Eifelsteig führt. Wer nicht nur flache Strecken mag, kann hier laufend wunderbare Natur erleben.

Eine Möglichkeit, es auszuprobieren, bietet sich am Sonntag beim TV-Wandertag in Zemmer. Um 9 Uhr startet an der Fideihalle eine geführte Laufrunde mit zwölf Kilometern. Wer dann noch nicht genug hat, kann noch über zehn oder 17 Kilometer laufen, dann aber ohne Führung. Es wird tierisch gut, nicht nur wegen der Sache mit den Dromedaren, Kamelen und Bergziegen-Genen.

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