Zur Hitze beim Trierer Stadtlauf - eine Laufkolumne

Kolumne Auf dem Laufenden : Wer Durst spürt, hat schon verloren

Wäre noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden, könnte einem beim Gedanken an den Trierer Stadtlauf am Sonntag der Angstschweiß ausbrechen: Es wird heiß, heiß, heiß! 38 Grad sind als Spitzentemperatur angekündigt.

Ganz so schlimm wird es am Vormittag zwar noch nicht sein, aber 26 Grad um 9 Uhr mit stark zunehmender Tendenz in den folgenden drei Stunden bedeuten dennoch vermutlich einen Hitzerekord für die größte Laufveranstaltung in der Region.

Was es bedeutet, bei solchen Temperaturen unterwegs zu sein, habe ich in dieser Woche schon ausprobiert. Vor allem nach den gemütlichen acht Kilometern habe ich mich gefühlt wie ein menschlicher Rasensprenger. Der Schweiß ist gefühlt ungebremst aus jeder Drüse der Haut geschossen. Keine weiteren Reserven für Angstschweiß. Siehe oben.

Was bleibt? Trinken! Reichlich Mineralwasser ist schon in den Tagen vor dem Lauf wichtig. Wer erst trinkt, wenn der Durst quält, hat verloren. Die Verpflegungsstände auf der Strecke helfen am Sonntag. Es wird also definitiv ein heißes Rennen – auch ohne Ambitionen an das eigene Tempo. 

Foto: TV/Holger Teusch

laufen@volksfreund.de

Mehr von Volksfreund