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Leichtathletik
Gleich 28 Entscheidungen beim Finale

Über Feld- und Waldwege,  Wiesen und Felder, Böschungen hoch und runter geht es auf der knapp 1,5 Kilometer langen runde des Obere-Kyll-Crosslaufs in Birgel am 17. März zum 29. Mal.
Über Feld- und Waldwege,  Wiesen und Felder, Böschungen hoch und runter geht es auf der knapp 1,5 Kilometer langen runde des Obere-Kyll-Crosslaufs in Birgel am 17. März zum 29. Mal. FOTO: Holger Teusch
Birgel. Beim traditionsreichen Obere-Kyll-Crosslauf in Birgel fallen die Entscheidungen in der Eifel-Serie. Von Holger Teusch

Christina Mohr, Marc Kowalinski, Lars Haferkamp, Michael May, Carlo Schuff und der legendäre Karl Fleschen, aber natürlich auch der unverwüstliche Herbert Ehlen, Läufergenerationen aus der Talentschmiede der Vulkaneifel, deutsche Meister und Nationalmannschaftsläufer beim Obere-Kyll-Crosslauf kennen das Geläuf rund um den Birgeler Sportplatz.

Am Samstag, 17. März, geht es zum 29. Mal auf die nach Windbruch gegenüber dem Ursprungsparcours abgeänderte, etwa 1,5 Kilometer lange Querfeldeinlauf-Runde, die diesen Namen wirklich verdient. Wald- und Feldwege, aber vor allem Wiese und ein Acker machen die Strecke nicht abwechslungsreich, aber auch ohne lange Steigungen kraftraubend.

Das dürfte angesichts der zu erwartenden, feuchten Witterung der kommenden Tage für die diesjährige Auflage gelten. Damit steigt die Spannung beim vierten und letzten Wertungslauf zur Vulkaneifel-Crosslauf-Serie noch einmal zusätzlich. In der Mittel- und Langstrecken-Gesamtwertung der Männer sowie 26 Altersklassen steht die endgültige Entscheidung über den Seriensieg noch aus. Fest steht bisher nur, dass der erst 16-jährigen Sonja Vernikov von Alemannia Aachen der erste Platz auf Mittel- und Langstrecke nicht mehr entrissen werden kann.

Bei den Männern hat Nicolas Krämer vom SV Gerolstein beste Chancen, sich auf der Kurzdistanz gegen die punktgleich an zweiter Stelle liegenden Constantin Fuchs (Wittlicher TV) und Sonja Vernikovs Bruder Wiktor (ebenfalls Aachen) durchzusetzen. Tritt Ausnahmetalent Samuel Fitwi vom ausrichtenden VfL Jünkerath eine Woche nach der Cross-DM (10. März) an, muss Krämer den Doppelsieg wohl abschreiben. Krämers Vorteil: Er hat bereits die Mindestanzahl von drei Rennen absolviert.

Während sich in den meisten Altersklassen noch zwei Läufer um den Serien-Sieg streiten, sind es bei den Zwölfjährigen und bei den 60- bis 64-Jährigen (M60) gleich drei. Klar ist in der Altersklasse W12 aber, dass der Pokal zur DJK Kelberg geht, für die die Kandidatinnen Johanna Lenarz, Lena Engels und Justina Hennrichs starten.

In der M60-Mittelstrecken-Wertung können sowohl Hans Kaiser und Viktor Lieder von der LG Vulkaneifel als auch Gerd Heiseler (Wittlicher TV) noch gewinnen.