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Bitbuger-Läufercup-Sieger Alex Bock beim Finale Zuschauer

Läufercup : Cup-Sieger Bock beim Finale nur Zuschauer

Auch 2023 ist wieder ein Bitburger-0,0%-Läufercup geplant. Nach dem Wegfall des Mertesdorfer Laufs soll diese Lücke gefüllt werden.

Der Gewinner konnte beim Finale entspannt zuschauen! Dass Alexander Bock beim Deulux-Lauf in Langsur, dem neunten und letzten Zehn-Kilometer-Rennen des Bitburger-0,0%-Läufercups verletzt nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte, musste den Deutschen Meister im 100-Kilometer-Lauf nicht zu kümmern. Anders als ein Jahr zuvor an gleicher Stelle stand der ehemalige PST-Trier-Läufer, der seit 2018 für den LC Rehlingen startet, bereits vorzeitig als Sieger der Laufserie fest. Zum bereits sechsten Mal nach 2015 und 2016 sowie seit 2018 ununterbrochen (2020 fiel der Läufercup wegen Corona komplett aus). Wurde Bock ein Jahr zuvor noch von Moritz Beinlich gejagt (das Führungsduo trennten am Ende nur vier Sekunden), Verhinderte trotz Ausklingen der Pandemie ausgerechnet Corona eine Neuauflage des Zweikampfes. Beinlich musste erkrankt auf die nötigen Rennen im IRT bei Föhren und in Langsur verzichten und Bock den Sieg überlassen. Der ehemalige Deutsche Halbmarathon-Meister von der LG Rhein-Wied hätte aber auch zwei Zehner in 31:30 Minuten auf den Asphalt zaubern müssen, um den Cup-Rekordgewinner noch vom ersten Platz zu verdrängen.

Martin Müller (LG Meulenwald Föhren) profitierte von Beinlichs Erkrankung und rückte auf den zweiten Platz vor. Yannik Erz (Ausdauerteam.de Morbach), Andreas Theobald (PST Trier) und Dominik von Wirth (TG Konz) sicherten sich die weiteren Preisgeldränge. Bei den Frauen dominierten bei der 28. Auflage des „Bit-Cups“ die Läuferinnen des LT Schweich. Hinter Michelle Bauer und Tine Hausmann konnte nur Gina Breuer von der TG Konz in die Phalanx der Sportlerinnen aus der Stefan-Andres-Stadt einbrechen.

Insgesamt 4000 Euro an Prämien werden für die schnellsten fünf Frauen und Männer beim Bitburger-0,0%-Läufercup ausgeschüttet. Nachdem der Mertesdorfer Ruwer-Riesling-Lauf im Mai ausfiel, kamen die besten fünf von maximal neun Rennen über jeweils zehn Kilometer in die Wertung. Im Ruwertal wird auch 2023 kein Lauf stattfinden. Deshalb suche man nach einem neuen Mitglied im illustren Kreis der Veranstalter, verrät Patrick Hardge, Manager für regionales Marketing und Sponsoring bei Bitburger. Denn idealerweise umfasst das Format der seit 1994 bestehenden Laufserie wieder zehn Zehn-Kilometer-Läufe.

Alexander Bock, der beim TV Hermeskeil mit dem Laufen begann und später beim PST Trier Erfolge feierte, bis er zum LC Rehlingen wechselte, gewann bereits zum sechsten Mal den Bitburger-0,0%-Läufercup vor Martin Müller (LG Meulenwald Föhren, dahinter im grünen Trikot) und Yannik Erz (Ausdauerteam.de Morbach, hinter Müller).
Alexander Bock, der beim TV Hermeskeil mit dem Laufen begann und später beim PST Trier Erfolge feierte, bis er zum LC Rehlingen wechselte, gewann bereits zum sechsten Mal den Bitburger-0,0%-Läufercup vor Martin Müller (LG Meulenwald Föhren, dahinter im grünen Trikot) und Yannik Erz (Ausdauerteam.de Morbach, hinter Müller). Foto: Holger Teusch

„Nachdem der Bitburger-0,0%-Läufercup 2021 nur in einer 'Light-Version' (Anmerkung: wegen Corona nur sechs Rennen) stattfinden konnte, freuen wir uns sehr, dass in diesem Jahr wieder zahlreiche Läufer- und Läuferinnen an den neun Läufen teilgenommen haben. Die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer haben dabei tolle Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Für 2023 erhoffen wir uns, dass die Teilnehmerzahlen wieder an die Zeit vor Corona anknüpfen und es ein spannender Wettkampf wird“, sagt Hardge. Kam 2021 nicht zuletzt wegen der Regelvereinfachung (drei Rennen reichten, um in die Wertung zu kommen) noch eine dreistellige Zahl an Läufern in die Wertung, waren es 2022 nur 90, was auch die schwere Situation der Laufveranstaltungen insgesamt nach Corona widerspiegelt.

Endstand Bitburger-0,0%-Läufercup 2022:

Wertungsmodus: Von maximal neun Rennen über zehn Kilometer mussten mindestens fünf absolviert werden. Bei mehr als fünf Resultaten wurden die besten fünf Zeiten gewertet und damit die Durchschnittszeit gebildet.

Frauen: 1. Michelle Bauer (LT Schweich/1. W 30) 38:53 Minuten, 2. Tine Hausmann (LT Schweich/Team getFit/1. W 40) 39:29, 3. Gina Breuer (TG Konz/2. W 30) 43:22, 4. Simone Anell (LT Schweich/3. W 30) 44:16, 5. Katja Leis (LT Schweich/1. W 45) 46:12, 6. Anne Cartier (TG Konz/2. W 45) 46:36, 7. Stefanie Thein (LT Schweich/1. W 50) 46:42, 8. Irene Schikowski (TG Konz/1. W 60) 46:52, 9. Birgit Wagner (Wittlich/3. W 45) 46:54, 10. Annika Pfeiffer (LT Büdlich-Breit-Naurath/2. W 40) 47:11. U 20: Luna Lambert (LG Bernkastel-Wittlich) 48:51. W 20: Leonie Theis (LG Meulenwald Föhren) 58:35. W 35: Nora Scholtes 47:58. W 55: Monika Hübner (Parksauna Trier) 49:12. W 70: Irmgard Mann (PST Trier) 57:38.

Männer: 1. Alexander Bock (LC Rehlingen/1. M30) 31:52 Minuten, 2. Martin Müller (LG Meulenwald Föhren/2. M30) 32:37, 3. Yannik Erz (Ausdauerteam.de Morbach/1. M 20) 32:43, 4. Andreas Theobald (PST Trier/2. M 20) 33:30, 5. Dominik von Wirth (TG Konz/3. M 30) 36:03, 6. Winfried Olk (LT Schweich/1. M 55) 40:01, 7. Daniel Feist (SV Darscheid/4. M 30) 40:51, 8. Christoph Willems (SV Krettnach/1. M 45) 41:02, 9. Jens Schumacher (TG Konz/1. M 50) 41:12, 10. Walter Paulus (TV Hermeskeil/1. M 60) 41:20. M 35: Thomas Gehlen (LT Schweich) 43:47. M 40: Ricardo Van Wijngaarden (TG Konz) 41:48. M 65: Hermann Barten (LT Büdlich-Breit-Naurath) 51:21. M 70: Ferdinand Kremer (LT Schweich) 46:51. M 75: Karl-Heinz Radünzel (Polizei-SV Trier) 1:02:16. M 80: Gunter Berger (LG Pronsfeld-Lünebach) 1:03:21.

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