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Die Form ist noch nicht da: Jens Roth 16. bei Xterra-EM

Triathlon : Die Form ist noch nicht da: Jens Roth 16. bei Xterra-EM

Der ehemalige Deutsche Crosstriathlonmeister von Tri Post Trier kämpft weiterhin mit Trainingsrückstand.

Es habe Spaß gemacht, wieder am Ort von drei seiner fünf Crosstriathlon-DM-Sieg einen Wettkampf zu bestreiten, sagt Jens Roth. Die Form reiche aber nicht, um bei einem Rennen wie dem um die Xterra-Europameisterschaft in Zittau vorne mitzumischen, stellt der 33-Jährige nach vielen Verletzungsproblemen in der Corona-Zeit fest. Den 16. Platz im Elitefeld belegte Roth bei der sogenannten O-See-Challenge.

Beim Schwimmen über 1500 Meter war Roth wie gewohnt der Schnellste. „Schwimmen war klasse, aber auf dem Rad war ich nicht in der Lage mitzufahren wie früher“, erzählt der Ausdauersportler von Tri Post Trier, dass er schon auf der 37 Kilometer langen Mountainbike-Strecke mit ihren mehr als 1000 Höhenmetern den Anschluss an den späteren Sieger Arthur Serrieres aus Frankreich. Die zehn Kilometer Crosslauf sind für den ehemaligen Leistungsschwimmer seit jeher und nach dem Trainingsausfall erst recht Roths schwächste Disziplin. Am Ende kam er am vergangenen Samstag mit 17:17 Minuten Rückstand auf Serrieres (2:39:02 Stunden) ins Ziel.

In den Knochen steckte Roth dabei auch das Sprintrennen am Vorabend der Europameisterschaft. Über 400 Meter Schwimmen, sechs Kilometer auf dem MTB und 2600 Meter Laufen belegte er 2:10 Minuten hinter Sieger und späteren EM-Bronzemedaillengewinner Luka Kocar aus Tschechien (32:47 Minuten) den zwölften Platz. Serrieres wurde Zweiter (33:10).