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Die Jungen müssen es bei den Rheinlandmeisterschaften richten

Leichtathletik : Die Jungen müssen es richten

Bei den Rheinlandmeisterschaften der Frauen, Männer und unter 18-Jährigen ruhen die Hoffnungen aus Sicht der Region Trier auf dem Nachwuchs.

Nicolas Fusenig ist erst 19 Jahre alt. Bei den Rheinlandmeisterschaften an diesem Samstag (18. Mai) in Bad Neuenahr ist der Hürdenlauf-Spezialist vom Post-Sportverein Trier (PST) aber der einzige Titelverteidiger aus der Region Trier bei den Männern und unter all den jungen Teilnehmern schon fast ein Veteran. Bei den Verbandsmeisterschaften müssen es (wieder) die ganz jungen Leichtathleten richten. Schon 2018 gewann der Nachwuchs bei den Titelkämpfen der Frauen, Männer und U-18-Jugend alle sieben Titel.

Fusenig geht als Vorjahressieger und mit der Empfehlung einer neuen persönlichen Bestzeit auf der flachen Stadionrunde (51,07 Sekunden) als Favorit ins 400-Meter-Hürdenrennen. Auch über die 1,067 Meter hohen Hindernisse der 110-Meter-HürdenStrecke ist der Trierer nicht chancenlos. Über flache 400 Meter darf man gespannt sein, wie bei Fusenigs Vereinskamerad Alexander Leidinger das Training des ehemaligen Afrikameisters Wilfried Koffi von der Elfenbeinküste anschlägt. Positiv: Durch den PST bei Frauen und weiblicher Jugend U 18 sowie die LG Bernkastel-Wittlich (BW) in den männlichen Klassen ist die Region Trier für alle 4 x 100-Meter-Staffelrennen gemeldet.

Die meisten Medaillenchancen hat der Nachwuchs der Region in den Altersklassen-Meisterschaften der U 18. Allen voran Hanna Kaiser (BW), die wieder im Diskuswurf und Kugelstoßen antritt. Nach ihrer jüngsten Verbesserung auf 12,76 Sekunden über 100 Meter und 26,50 Sekunden über 200 Meter ist Maren Schumacher (PST) die aussichtsreichste Herausfordererin von Carla Uhrmacher aus Lehmen im Sprint. Der U-18-Hochsprungtitel dürfte nur über Janine Hennrich von der TG Konz gehen.

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