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Die Zukunft kann für des PSD-Bank-Team Tri Post Trier beginnen

Triathlon-Bundesliga : Die Zukunft kann beginnen

Das PSD-Bank-Team Tri Post Trier belegte beim einzigen realen Rennen der Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga den 14. Platz.

Der eine Punkt war wichtig: „Ich denke, man hat gesehen, dass wir zukunftsfähig sind“, bilanzierte Jens Roth nach dem einzigen richtigen Triathlonrennen der Bitburger 0,0% Bundesliga am vergangenen Samstag in Saarbrücken. Die Mannschaft des PSD-Bank-Teams Tri Post Trier mit Roth, Andreas Theobald, Timo Spitzhorn, Oliver Gorges und Vincent Lafleur belegte punktgleich mit den auf Platz zwölf und 13 geführten Teams aus Süßen und Bonn den 14. Rang. Ausschlag gab dabei die beste Einzelplatzierung und nicht die Mannschaftszeit. Nach diesem Kriterium, dass dem Rennmodus der Vor-Corona-Zeit nähergekommen wäre, wäre Trier Zwölfter gewesen. Denn in der Summe der vier besten Einzelzeiten lag das Tri-Post-Team (2:01:58 Stunden) fast acht Minuten vor Bonn (2:09:21) während Süßen sogar nur drei Sportler ins Ziel brachte und so nur aufgrund der speziellen Wertung nicht Letzter wurde.

Statt einen Massen- gab es beim in Saarbrücken ausgetragenen einzigen Bundesligarennen des Jahres fünf Einzelstarts im Abstand von einer Dreiviertelstunde. Durch die Addition der vier besten Einzelplatzierungen eines Teams wurde eine Rangliste erstellt.

Jens Roth startete im ersten der fünf Läufe unter anderem mit dem frischgebackenen WM-17. Tim Hellwig (Hylo-Team Saar). „Das Wasser war nicht das Problem“, sagt der 32-Jährige. Nach 650 Metern an der Herrmann-Neuberger-Sportschule kam der ehemalige Leistungsschwimmer nach 7:37 Minuten als Erster aus dem Wasser. „Ich dachte, dass ich auf dem Rad mitfahren könnte“, erzählt Roth. Aber auf der 14 Kilometer kurzen Distanz hatte der fünfmalige deutsche Crosstriathlon-Meister nicht die nötige Spritzigkeit. Nach dem abschließenden 4,2-Kilometer-Lauf belegte Roth den zwölften Platz in seiner Startgruppe (Gesamtzeit: 50:43 Minuten). Die besten Tri-Post-Einzelplatzierungen erzielten Timo Spitzhorn (50:29) und der Luxemburger Oliver Gorges (50:23) jeweils als Neunte. Der Franzose Vincent Lafleur (50:23) wurde Zehnter. „Motivation und Stimmung waren hervorragen. Das macht Hoffnung und ist eine hervorragende Ausgangsbasis für die nächste Saison“, freute sich der Tri-Post-Vorsitzende Helmut Rach.

Ergebnisse Team

Ergebnisse Einzel