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DM-Gold und Bestzeit: Konzer Sprinterin Sophia Junk fehlen die Worte

DM-Gold und Bestzeit: Konzer Sprinterin Sophia Junk fehlen die Worte

U-20-Staffelweltrekord, Junioren-Europa- und jetzt auch deutsche Jugendmeisterin, Sophia Junk hat in ihrem letzten 200-Meter-Rennen der Saison noch ein kleines i-Tüpfelchen aufgesetzt.

Dass die 18-Jährige aus Konz-Oberemmel bei den nationalen Nachwuchstitelkämpfen, die am vergangenen Wochenende in Ulm ausgetragen wurden, um die Medaillen sprinten würde, war klar. In 23,35 Sekunden hielt Junk aber nicht nur ihre Staffelkolleginnen Katrin Fehm (Amberg/23,58 Sekunden) und Jennifer Montag (Leverkusen/23,73) klar in Schach, sondern steigerte bei optimalen 1,5 Metern pro Sekunde Rückenwind ihre persönliche Bestzeit um sieben Hundertstel auf nun 23,35 Sekunden. Damit liegt die für die LG Rhein-Wied startenden Junk nur noch 0,08 Sekunden hinter dem 1982 von der Koblenzerin Andrea Bersch aufgestellten Rheinlandrekord (23,27).

"Mir fehlen so langsam echt die Worte", sagte Junk nach ihrem Gold-Rennen. "Klar war es schwer die passende Motivation zu finden, denn der eigentliche Saisonhöhepunkt war die EM. Aber ich habe die DM trotz des Erfolgs nicht auf die leichte Schulter genommen, denn die Konkurrenz schläft nie. Ich war locker und hatte nochmal richtig Lust zum Abschluss der Saison zu laufen." Sie sei froh, dass sie die Saison diesmal muskulär komplett durchstehen konnte. In knapp drei Wochen startet Junk mit der U-20-Weltrekordstaffel beim bedeutendsten deutschen Leichtathletik-Sportfest Istaf im Berliner Olympiastadion.

Wacker schlugen sich bei der Jugend-DM auch Anna Rodenkirch und Nicolas Fusenig. Die 17-Jährige von der LG Bernkastel-Wittlich sorgte im 1500-Meter-Vorlauf der U-18 mutig fürs Tempo. Doch zum Schluss fehlte die Kraft und Rodenkirch verfehlte als Siebte in 5:00,46 Minuten das Finale klar.

Fusenig belegte bei seinem DM-Debüt im Vorlauf über 400 Meter Hürden den fünften Platz. 57,48 Sekunden des 18-Jährigen vom Post-Sportverein Trier waren knapp zwei Sekunden zu langsam für einen Finalplatz. "Mit der Zeit bin ich nicht wirklich zufrieden. Die Erfahrung war aber auf jeden Fall toll und es hat Spaß gemacht in so einem Feld zu laufen", erklärte Fusenig, der 0,83 Sekunden über seiner Bestzeit blieb. Ebenso wie Junk ist er auch nächstes Jahr noch bei der U-20 startberechtigt ist. Rodenkirch hat sogar zwei weitere Jugendjahre vor sich.

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Link zu Sophia Junks 200-Meter-Goldrennen