EM-Norm muss bei Gesa Krause noch warten

Leichtathletik : EM-Norm muss noch warten

Unzufrieden und wenige Zehntelsekunden über der 3000-Meter-Norm für die Hallen-Europameisterschaft in einem Monat beendete Gesa Krause ihr zweites Saisonrennen.

Beim zweiten Sportfest der IAAF-Weltserie am Samstagabend in Karlsruhe verfehlte die 26-Jährige vom Verein Silvesterlauf Trier die geforderten 9:03,00 Minuten um 0,19 Sekunden. In dem Rennen, das die Britin Melissa Courtney in Weltjahresbestzeit in 8:43,36 Minuten gewann, belegte Krause den elften Platz. Vor ihr lagen mit Alina Reh (SSV Ulm/Vierte in 8:47,40) und der aus der Pfalz stammenden Hanna Klein (Schorndorf/Siebte in 8:50,57) zwei deutsche Läuferinnen, die die EM-Norm klar abhakten. „Ich hätte gerne heute die Norm abhaken wollen, aber das muss wohl noch warten“, sagte Krause nach dem Rennen im Interview. Mit ihrer Leistung zeigte sich die zweimalige Hindernislauf-Europameisterin nicht zufrieden. In der mittleren Phase der 15 Hallenrunden seien die Beine schwer geworden und sie musste eine immer größere Lücke zur Spitzengruppe reißen lassen. Ihr fehle noch die Wettkampfhärte.

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