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Extrarunden und Extraspenden

Extrarunden und Extraspenden

Viel Landschaftsgenuss, viele und vor allem lange Steigungen und viele guten Taten - beim Zitronenkrämerlauf in Bekond wurden am Samstag 2000 Euro für die Deutsche Welthungerhilfe (DWH) gesammelt.

 Dietmar Bier vom Trierer Stadtlauf-Verein wiederholte beim Zitronenkrämerlauf über zwölf Kilometer seinen Vorjahressieg.
Dietmar Bier vom Trierer Stadtlauf-Verein wiederholte beim Zitronenkrämerlauf über zwölf Kilometer seinen Vorjahressieg. Foto: Holger Teusch
 Gut gelaunt zum Sieg: Yvonne Jungblut von Spiridon Hochwald (links) siegte begleitet von Läufern des Lauftreffs Schweich über zwölf Kilometer.
Gut gelaunt zum Sieg: Yvonne Jungblut von Spiridon Hochwald (links) siegte begleitet von Läufern des Lauftreffs Schweich über zwölf Kilometer. Foto: Holger Teusch

Die Bekonder machten die Ankündigung ihres unermüdlichen Veranstaltungsorganisators Kaspar Portz wahr. "Wenn von jedem Läufer im Schnitt zehn Euro gespendet werden, erhöhen wir auf 15 Euro pro Teilnehmer", sagte der 52-Jährige vor dem Start zur vierten Auflage des Zitronenkrämerlaufs. Die Läufer taten Portz den Gefallen: Den glatten Betrag von 2000 Euro überweisen die engagierten DWH-Spendensammler der rund 800 Einwohner zählenden Gemeinde nun.

Vielleicht auch ein bisschen als Dankeschön für ihren Einsatz für die Ärmsten der Armen wird Bekond nun auch zum 50-jährigen Bestehen der DWH mit Aufnahmen vom Zitronenkrämerlauf in einem Film zu sehen sein. Dafür drehten die 134 Teilnehme vor dem Start eine Extrarunde über den Kunstrasenplatz. Die Sequenzen sind für die Präsentation der Aktion "Eine Stunde gegen den Hunger" zum DWH-Jubiläum gedacht.

"Eine Stunde gegen den Hunger" lautet das Motto der DWH in diesem Jahr. Das kann eine Stunde Arbeit, aber auch eine Stunde Laufen wie beim Zitronenkrämerlauf sein. Wobei die Schnellsten die landschaftlich schöne, aber auch anspruchsvolle Strecke flotter zurücklegten. Dietmar Bier (Trierer Stadtlauf) wiederholte seinen Vorjahressieg über zwölf Kilometer in 43:39 Minuten. "Das Engagement in Bekond ist toll", sagte der ehemalige deutsche M40-Marathonmeister und ergänzte: "Außerdem führt die Strecke durch mein ehemaliges Mountainbike-Trainingsgebiet." Schnellste Frau war Yvonne Jungblut in 53:54 Minuten. Die westdeutsche Halbmarathon-Meisterin von Spiridon Hochwald nahm sich die Zeit, gemeinsam mit ihren Begleitern vom Lauftreff Schweich bereits einen Kilometer vor dem Ziel zu jubeln.

Ergebnisse: http://bekond.wordpress.com/