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Farbenfroher Lauf mit müdem Sieger

Farbenfroher Lauf mit müdem Sieger

Nur eine Woche, nachdem Florian Neuschwander beim Berlin-Marathon drittbester Deutscher war, siegte er beim Viezfestlauf. Schnellste Frau in Welschbillig war die Jugendliche Linda Betzler.

Farbenfroh wehte das Herbstlaub am vergangenen Sonntag in Welschbillig über Laufstrecke, aber müde waren die Beine der beiden Erstplatzierten beim Viezfestlauf. Dem Schnellsten, Florian Neuschwander, steckten noch die 42,195 Kilometer vom Berlin-Marathon eine Woche zuvor in den Knochen. "Ich mache jetzt erst einmal vier Wochen Pause und laufe gar nicht", sagte der 29-Jährige vom Post-SV Telekom Trier nach seinem letzten Rennen in dieser Saison.

In 34:06 Minuten siegte Neuschwander im Hauptlauf über zehn Kilometer zwar überlegen, im Jahresverlauf war er aber bereits fast vier Minuten schneller gewesen. Die Differenz ist einerseits seinen Marathon-müden Beinen, andererseits der schwierigen Viezfestlauf-Strecke geschuldet.

Wie sein Vereinskamerad Marc Kowalinski musste Neuschwander allerdings in Welschbillig laufen, um weiter in der Wertung des Bitburger-Läufercups zu bleiben. Kowalinski kam nicht wegen zu vielen Laufkilometern, sondern, weil er seit drei Wochen seine Saison beendet hat und Laufpause macht, als Zweitplatzierter nicht über 35:09 Minuten hinaus. Dahinter entschied der Belgier Christoph Gallo in 35:18 Minuten das Duell mit Dominik von Wirth (TG Konz/35:29) für sich. Schnellste Frau war in 41:38 Minuten Linda Betzler aus Igel. Die A-Jugendliche sicherte damit ihren dritten Platz im Bitburger-Läufercup vor Laura Schmitt (LG Bernkastel-Wittlich/2. in 44:53) weiter ab.

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