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Gut ausgerüstet zum Laufen - Trainingspläne Woche 3

Trier. 30 TV-Leser nehmen zurzeit an der Laufschule von Bitburger 0,0 % und dem Trierischen Volksfreund teil. Am 25. Juni steht der Trierer Stadtlauf an: auf dieses Ziel arbeiten sie gemeinsam mit Laufexperten von getfit hin! red

Bevor Lauf-Anfänger sich auf die Strecke wagen, sollte zunächst der richtige Laufschuh her. Es empfiehlt sich, mit ihnen zu Beginn auch zu walken, denn so gewöhnen sich die Füße schon an die neuen Laufschuhe. Ausgelatschte oder ungeeignete Schuhe gilt es zu vermeiden, denn sie sind eine Quelle für Verletzungen.

Eine gewisse Investition sollte auf jeden Fall am Anfang stehen, denn die Schuhe tragen beim Laufen mehrmals pro Woche das zwei- bis dreifache Körpergewicht viele Kilometer über Stock und Stein.Da das Angebot groß ist, sollte man die Wahl des Laufschuhs den Profis und der Laufanalyse überlassen. Am besten ergänzt man beim Kauf zu den Laufschuhen gleich Funktionssocken, denn diese transportieren die Feuchtigkeit nach außen, saugen sich nicht voll und schützen so vor Blasen.

Man kann, wenn man will, auch in Jogginghose und T-Shirt laufen. Komfortabler und funktioneller geht es aber mit professioneller Bekleidung aus Materialien, die die natürlichen Körperfunktionen unterstützen. Funktionsunterwäsche, Laufshirt und Hose gehören zur kompletten Laufausrüstung und sollten atmungsaktiv sein, damit jede Kleidungsschicht den Schweiß optimal nach außen leitet und sich nicht vollsaugt.

Hier sollte man beachten, dass der Körper erst während des Sports auf Touren kommt. Wer sich also zu dick anzieht, der wird mächtig ins Schwitzen kommen und sich zusätzlich belasten.

Ohne Sport-BH sollte keine Läuferin auf die Strecke gehen. Spezielle BHs zum Laufen bieten viel mehr Halt als Alltags-BHs, die zudem nicht atmungsaktiv sind. Beim Sport in der Natur eignen sich Signalfarben hervorragend für die Kleidung, um besser gesehen zu werden. Auch Leuchtreflektoren schützen den Läufer gerade im Dunkeln davor, von Fahrrad- oder Autofahren übersehen zu werden. Eine Stirnlampe hilft dem Läufer selbst, den richtigen Weg zu finden und keinen Stolperstein zu übersehen.

Natürlich kann über die Grundausstattung hinaus das Laufen mit weiteren Hilfsmitteln unterstützt werden: Der Pulsmesser am Handgelenk ist zum Beispiel eine tolle Ergänzung zur Laufausrüstung und optimal, um das Training richtig zu dosieren und Überbelastungen zu vermeiden. Es lassen sich die Körperdaten auswerten und man lernt schneller, Über- oder auch Unterforderung zu vermeiden.

Viele motiviert Musik beim Laufen und spornt an. Um die Laufbewegungen auszugleichen, sind Sportkopfhörer notwendig, die es in verschiedenen Varianten von In-Ear- bis zum großen Bügelkopfhörer gibt. Wohin mit Haus- oder Autoschlüssel, Handy oder dem MP3-Player? Reichen die kleinen Taschen auf der Innenseite der Laufhosen nicht aus, ist man mit einer Lauftasche gut bedient.

Das wichtigste Accessoire beim Laufen spielt sich aber im Kopf ab und ist die Motivation. Ohne die läuft nichts. Wer aber die perfekten Laufschuhe und mit ihnen das Gefühl des optimalen Laufs auf traumhaftem Waldboden gefunden hat und sich in seinen "Laufklamotten" so richtig wohl fühlt, der der ist gleich noch motivierter für das nächste Training oder den nächsten Lauf.