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Gelungene Laufpremiere durch Wald und Tunnels

Gelungene Laufpremiere durch Wald und Tunnels

75 Teilnehmer kamen trotz Sommerferien zum ersten Freundschaftslauf ohne Zeitmessung. Die Läufer zeigten sich begeistert von den Strecken über zehn und 20 Kilometer, die größtenteils über den Maare-Mosel-Radweg führten.

Die Startzeit von 17 Uhr erwies sich am vorletzten Juli-Samstag als nicht zu früh. Und das nicht nur, weil fast zehn Prozent der Strecke des Hasborner Freundschaftslaufs unterirdisch durch ehemalige Eisenbahntunnels führte. Auch (Außen-)Temperaturen um 20 Grad waren ideal. Zudem verlief ein Großteil des Parcours durch den Schatten von Bäumen. Zudem gab es keinen Druck: Zeiten wurden nicht gestoppt. Statt dessen wurden Gruppen gebildet, die die Strecken unterschiedlich schnell absolvierten.
Jeweils etwa die Hälfte der Teilnehmer nahm die Zehn-, die andere Hälfte die 20-Kilometer-Strecke in Angriff. Während die "Kurzstreckler" nach der Durchquerung des Pleiner Tunnels und der Überquerung des fast 100 Meter langen und 31 Meter hohen Viadukts umdrehten, verließen die "Langstreckler" den Maare-Mosel-Radweg hinter dem 585 Meter langen Tunnel. Für sie ging es über Waldwege hinunter ins Liesertal. Unterhalb des Viadukts konnten sie den Zehn-Kilometer-Läufern winken. Entlang der Kreisstraße 21 folgten sie dem Bach bis kurz vor Wittlich. Am Ende eines kurzen, aber extrem steilen Anstiegs wartete die verdiente Verpflegung mit Wasser, Cola, Bananen und Äpfeln. Die verbleibenden 170 Steigungsmeter zurück zum Ausgangspunkt am Hasborner Sportplatz verteilten sich wieder auf dem moderat ansteigenden Maare-Mosel-Radweg auf zehn Kilometer. Drei Tunnel und zwei Viadukte sowie einige Stellen, an denen sich der Wald lichtete und den Blick auf die Eifellandschaft freigab, sorgten für Abwechslung.
Detlef Schäfer, der bei den Freundschaftslauf-Ausrichtern der DJK Hasborn die Organisationsleitung übernommen hatte, zeigte sich positiv überrascht von der Resonanz: "Mit so vielen Läufern hätte ich nicht gerechnet." Die Unterstützung durch die DJK sei toll gewesen. An mehreren Verpflegungspunkte wurden Wasser, Cola, Äpfel und Bananen, die ein Bioladen aus der Eifel beisteuerte, gereicht. Der Lauf soll ein fester Bestandteil des Sportfestes werden, dass der Sportverein ausrichtet. "Mein Traum wäre ein richtiger Wettkampf", sagte Detlef Schäfer. Ob sich das realisieren lässt, werde sich in den kommenden Monaten herausstellen.

Die Strecke im Detail mit Wegbeschreibung und Streckenplan:
www.volksfreund.de/specials/laufen/gpsstrecken/Die-Strecken-der-Region;art166288,2503572