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Gelungener Saisonauftakt für Tri Post Trier beim Aquathlon

Triathlon : Gelungener Saisonauftakt für Tri Post Trier beim Aquathlon

Tri Post Trier war der erfolgreichste Verein beim Aquathlon in der Coque in Luxemburg.

Bis zum Start der Triathlon-Saison ist es noch einige Monate hin, aber beim Aquathlon in der Coque in Luxemburg konnten die Ausdauersportler von Tri Post Trier schon einmal ein positives Zwischenfazit der bisherigen Vorbereitung ziehen. Dreimal schafften es die Mitglieder der Bundesliga-Mannschaft unter die besten Zehn. Hinter dem Franzosen Arnaud des Boscs belegte die Zwillinge Jonas und Cedric Osterholt die Plätze zwei und drei. Nachwuchshoffnung Julius Landagé wurde Zehnter.

„Das ist eigentlich gar nicht das Format, das ihnen liegt“, zeigte sich Tri-Post-Coach Marc Pschebizin sehr zufrieden. Die Rennen in der Coque auf dem Kirchberg führen beim zum achten Mal ausgetragenen Aquathlon über 250 Meter Schwimmen, einem langen Wechsel von der Schwimmhalle auf die 200-Meter-Leichtathletikbahn und einem abschließenden 800-Meter-Lauf. Alles im allem ein wahrer Sprint. Erholungsfähigkeit ist allerdings gefragt. Bei Frauen und Männern mussten bis zur Entscheidung über Qualifikation, Viertel- und Halbfinale mindestens drei weitere Runden überstanden werden. Die Tri-Post-Bundesligaathleten kamen dank Siegen (Osterholt-Zwillinge) beziehungsweise einem dritten Platz (Laudagé) um den Hoffnungslauf herum. In ihren Viertelfinals schaffte es das Trio ebenfalls jeweils unter die besten Vier und damit die direkte Qualifikation für die Vorschlussrunde. Jonas und Cedric Osterholt zeigten mit den beiden ersten Plätzen im ersten Halbfinale, dass sie zu den Favoriten gehören. Laudagé dagegen patzte im zweiten Halbfinale beim Wechsel, schaffte aber mit der zweitbesten Laufzeit sicher die Qualifikation über die Zeit.

Im Finale war Titelverteidiger des Boscs für die Osterholt-Zwillinge nicht zu schlagen. Der 22-Jährige sicherte sich mit der besten Laufzeit in 5:55,6 Minuten seinen dritten Sieg in Folge nach 2019 und 2020 (2021 war der Aquathlon wegen Corona ausgefallen). Jonas Osterholt (6:00,9) konnte des Boscs auf der letzten 200-Meter-Laufrunde nicht mehr folgen. Cedric Osterholt sicherte sich Platz drei (6:04,3) auf den letzten Metern gegen des Boscs Landsmann Titouan Bernot (6:07,0). Der erst 17-jährige Laudagé (6:26,8) wechselte wieder schlecht, schrammte am Schluss aber nur knapp am neunten Platz vorbei.

„Das war alles aus dem Training heraus eine starke Leistung. Wir haben in dieser Bundesliga-Saison ein starkes Team“, frohlockte Pschebizin schon mit Blick auf den für Mai angepeilten Liga-Start. Der 48-Jährige war froh, dass die Wintervorbereitung durch den Aquathlon aufgelockert wurde. „Für den Nachwuchs war das noch mal ein richtig kleiner Höhepunkt“, sagt Pschebizin mit Blick auf die Jugendrennen. Bei den bis zu neun Jahre alten Mädchen (Altersklasse U 10) feierte die Konzerin Susie Vandenbussche einen Sieg. Ihre ältere Schwester Emie belegte in der Altersklasse U 12 den dritten Platz.

Insgesamt 182 Sportler nahmen am Luxemburger Aquathlon teil. Für alle Beteiligten galt die 2G-plus-Regel (bis 18 Jahre auch 3G). Vor der Pandemie lag die Teilnehmerzahl bei knapp 300.

Ergebnisse:

Männer: 1. Arnaud des Boscs (Frankreich) 5:55,6 Minuten, Jonas Osterholt (Tri Post Trier) 6:00,9, 3. Cedric Osterholt (Tri Post Trier) 6:04,3, 10. Julius Laudagé (Tri Post Trier) 6:26,8.

Mädchen U 14: 1. Violette Chauveheid (Belgien) 7:46 Minuten, 5. Julie Vandenbussche (Tri Post Trier) 8:36, 11. Giovanna Engel (Tri Post Trier) 8:54, 17. Lisa Wihl (Tri Post Trier) 9:23.

U 12: 1. Maxine Libens Thein (Luxemburg) 5:21 Minuten, 2. Lieselotte Eiden 5:29, 3. Emie Vandenbussche (Konz) 5:30, 5. Nele Wihl (Tri Post Trier) 5:50.

U 10: 1. Susie Vandenbussche (Konz) 6:58.

Jungen U 14: 11. Fabian Drexler (Tri Post Trier) 8:31 Minuten.

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