Gute Lauflaune und Rekorde trotz Regen auf dem Schwarzen Mann

Gute Lauflaune und Rekorde trotz Regen auf dem Schwarzen Mann

Trotz Regens kamen am vergangenen Samstag mehr Läufer auf den Schwarzen Mann bei Prüm, als 2010. Jörg Alff holte sich in 1:18:03 Stunden den Halbmarathon-Streckenrekord zurück und Tanja Pesch blieb als erst Frau unter eineinhalb Stunden.

Kein Lauf-Veranstalter wünscht sich ein Wetter, wie am vergangenen Samstag. "Mittags hatten wir angesichts des Regens Bedenken", erzählt Rainer Roloff von der SG Triathlon Prüm. Zumal, weil die Veranstaltung auf dem dritthöchsten Berg der Eifel, den fast 700 Meter hohen Schwarzen Mann, mitten im Wald über die Bühne geht. Doch anstatt zu Hause zu bleiben, kamen bei der achten Auflage mehr Läufer, als bei schönem Wetter im Jahr zuvor. 219 Ausdauersportler in insgesamt fünf Wettbewerben erreichten meist gut gelaunt das Ziel. Die meisten im Halbmarathon.

Die zweite Überraschung: Es liefen nicht nur viele mit, sondern es wurde auch so schnell gerannt, wie noch nie zuvor. Jörg Alff, der das Rennen über 21,1 Kilometer bereits 2005 und 2006 gewonnen hatte, holte sich in 1:18:03 Stunden den Streckenrekord zurück. Diesen hatte dem Läufer von der LG Vulkaneifel 2007 Norbert Schneider (TV Scheven) abgeluchst. Diesmal musste sich Schneider in 1:21:41 Stunden mit dem zweiten Platz begnügen. "So dreckig bin ich schon lange nicht mehr geworden. Aber es hat einfach riesig Spaß gemacht, so einen Halbmarathon als Lokalmatador quasi vor der Haustür zu gewinnen", sagt der gebürtige Prümer Alff, der seine Karriere beim Ausrichterverein begann. Tanja Pesch (TuS Kreuzweingarten-Rheder) verbesserte in 1:29:30 Stunden den sechs Jahre alten Streckenrekord der fünfmaligen Schwarze-Mann-Halbmarathon-Siegerin Martina Greiml-Lenertz vom TV Bitburg um fast zwei Minuten.

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