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Halbmarathon-Bestzeit Martin Müller mit blutigen Knien in Frankreich

Halbmarathon : Halbmarathon-Bestzeit mit blutigen Knien

Martin Müller von der LG Meulenwald Föhren läuft in Frankreich 21,1 Kilometer in 1:11:22 Stunden.

Hingefallen, aufgestanden und trotz blutiger Knie Bestzeit gelaufen, der Ausflug zum Halbmarathon in Föhrens französische Partnerstadt Monéteau wird Martin Müller in Erinnerung bleiben. Mit persönlichem Halbmarathonrekord von 1:11:22 Stunden belegte der 31-Jährige von der LG Meulenwald Föhren (LGM) bei der 27. Auflage des Rennens am Ostersonntag den sechsten Platz unter 331 gewerteten Läufern. Damit verbesserte er sich gegenüber 2019, als er mit 1:12:04 Stunden Rheinland-Vizemeister über 21,1 Kilometer wurde, um 42 Sekunden.

Schon auf dem ersten Streckendrittel schien das Bestzeit-Unternehmen für Müller allerdings abrupt beendet. Mitten auf der Strecke wollte ein Autofahrer seinen Wagen drehen und brachte den LGM-Läufer aus dem Tritt und indirekt zu Fall. Der sprang sofort wieder auf und fand mit zusätzlich Adrenalin im Blut trotz aufgeschlagener Knie seinen Rhythmus wieder.

Die Siege beim Halbmarathon südöstlich von Paris sicherten sich die Franzosen Manon Coste in 1:20:44 Stunden und Anthony Ricardo in 1:06:34 Stunden. Annika Pfeiffer vom LT Büdlich-Breit-Naurath, die die LGM-Delegation auf dem Partnerschaftsbesuch in Frankreich begleitete, belegte als beste Deutsche in 1:43:43 Stunden den 13. Platz. Monika Hübner (LGM) siegte in 1:51:28 Stunden in der Kategorie der 55- bis 59-Jährigen.

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