Heißer Samba-Marathon in Luxemburg (Fotos)

Heißer Samba-Marathon in Luxemburg (Fotos)

Die zwölfte Auflage des ING Night Marathon in Luxemburg wird als die bisher heißeste in der Geschichte der seit 2006 durchgeführten Veranstaltung eingehen. Temperaturen um 30 Grad passten aber zu den heißen Sambaklängen am Streckenrand und lockten Zehntausende Zuschauer in die Hauptstadt des Großherzogtums. Olympiateilnehmerin Lisa Hahner brach als Halbmarathon-Siegerin in die Phalanx der Afrikaner ein, die alle übrigen Wertungen gewannen. Yvonne Engel vom Lauftreff Schweich wurde Zweite. 15 000 Läufer waren nach Angaben der Organisatoren am Start.

Trotz der Hitze schien Lisa Hahner zunächst sogar auf Kurs zu sein, ihren eigenen, vor einem Jahr aufgestellten Streckenrekord (1:17:04 Stunden) zu verbessern. Die Zehn-Kilometer-Marke passierte die 27-Jährige in 35:48 Minuten und war damit nur drei Sekunden langsamer, als 2016. Doch auf dem tendenziell bergan führen Rückweg zum Ziel in den Luxexpo-Hallen verlor Hahner bei Temperaturen um 30 Grad gegenüber den kühleren Bedingungen Vorjahr eine Minute.

Zum dritten Mal in Folge einen Podiumsplatz erreichte Yvonne Engel. Die 40-Jährige vom Lauftreff Schweich kam nach vorsichtigem Beginn (41:19 Minuten für die ersten zehn Kilometer) in 1:28:22 Stunden vor der besten Luxemburgerin Pascale Schmoetten (1:29:39) ins Ziel, mit der sie lange Zeit gemeinsam gelaufen war.

Bei den Männern gewann den Halbmarathon der Kenianer Cosmas Mutuku Kyeva, der eigentlich die volle Marathondistanz laufen sollte, aber von die Möglichkeit nutzte, auf die 21,1 Kilometer umzuschwenken, in 1:11:03 Stunden. Hinter dem Franzosen Hissam Aissa (1:13:47) folgte der ehemalige, mittlerweile vom Leistungssport zurückgetretene deutsche Meister Sebastian Hallmann (München/1:14:56).

Beim mit seinen rund 300 Höhenmetern als besonders anspruchsvoll bekannten Marathonrennen durch Luxemburg dominierten die Afrikaner uneingeschränkt. Edwin Kibet Kiptoo siegte in 2:16:55 Stunden vor dem Gewinner der beiden Vorjahre John Komen (2:18:55) und Alex Chesakit aus Uganda (2:19:15). Bei den Frauen setzen sich die Äthiopierinnen Tsehay Gebre Getiso (2:46:08) und Beji Geletu Bekelu (2:51:25) gegen die Kenianerin Jane Chelagat (2:52:53) durch.

Ergebnisse

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