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Hindernislaufdebüt zweier PST-Läuferinnen beim Meisterschafts-Restart

Rheinlandmeisterschaft : Hindernislaufdebüt beim Meisterschafts-Restart

Zwei Läuferinnen der Region starten bei den ersten Stadion-Rheinlandmeisterschaften seit fast zwei Jahren.

Gleich zwei Debüts können am Samstag, 17. Juli bei den 73. Oranienkampfspielen in Diez gefeiert werden: Im Rahmen des Traditionssportfestes an der Lahn findet mit den Hindernislauf-Titelkämpfen die erste Leichtathletik-Rheinlandmeisterschaft im Stadion seit Beginn der Corona-Pandemie statt. Seit März 2020 wurden nur über zehn Kilometer und Halbmarathon Verbands-Titelträger im Straßenlauf (in Föhren) Verbandsmeister ermittelt.

Zum ersten Mal über die Hindernisse starten werden Lotta Schlund (3000 Meter Hindernis) und U-18-Juniorin Lilian Schmidt (2000 Meter Hindernis) vom Post-Sportverein Trier. Der Hindernislauf ist erst seit 1998 offiziell für Frauen zugelassen. Schlund und Schmidt werden erst die zehnte und elfte Sportlerin aus der Region Trier sein, die in dieser Disziplin antreten.

Obwohl erst so wenige Frauen aus der Region über die 76,2 Zentimeter hohen Hindernisse gelaufen sind, sind die Bezirksrekorde nicht erst seit dem Wechsel der zweimaligen Europameisterin Gesa Krause zum Verein Silvesterlauf Trier nationale Spitze. Christina Mohr von der LG Vulkaneifel lief zu Beginn des Jahrtausends beispielsweise deutschen U-18-Rekord über die 1500-Meter-Hindernisstrecke (4:59,34 Minuten). Julia Dobmeier vom TV Hermeskeil wurde 2008 deutsche U-18-Vizemeisterin auf dieser Distanz. Beim Länderkampf gegen Polen lief sie über 2000 Meter Hindernis den immer noch bestehenden U-18-Bezirksrekord von 7:03,87 Minuten.

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