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Hospizlauf Koblenz-Trier: Wieder getrennt für die gute Sache laufen

Benefizlauf : Hospizlauf: Wieder getrennt für die gute Sache

Aufgeben gibt’s nicht! Auch wenn der Hospizlauf zum dritten Mal in Folge unter dem Motto „Getrennt, aber gemeinsam“ durchgeführt wird, wie seit 2004 jedes Jahr werden laufend für die Hospizhäuser der Region Spenden gesammelt.

In den kommenden Tagen werden mehr Läufer entlang der Mosel zwischen Koblenz und Trier zu sehen sein als an normalen Sommertagen. Aber den Lindwurm, der sich bis 2019 am zweiten Juli-Wochenende während 24 Stunden, Tag und Nacht, ob Sonne oder Regen, die knapp 200 Kilometer vom Deutschen Eck zum Trierer Hospizlauf bewegte, wird man vergeblich suchen. Zum dritten Mal in Folge findet der Hospizlauf virtuell statt. Corona hatte 2020 und 2021 dazu gezwungen unter dem Motto „Getrennt, aber gemeinsam“ Spenden zugunsten der Hospizhäuser der Region zu sammeln. Und das sehr erfolgreich! 2021 kamen insgesamt 22.500 Euro gesammelt. Im ersten Corona-Jahr waren es sogar 45.000 Euro.

Diesmal gibt es zwar keine Pandemie-bedingten Einschränkungen, aber zu viele Ausfälle im ehrenamtlichen Organisationsteam haben dazu geführt, dass der Hospizlauf wieder nicht als organisierter Lauf entlang der Mosel durchgeführt werden kann. Es hieß von je her, dass jeder, der irgendwo entlang der Mosel ein mehr oder weniger langes Stück mitlaufen wollte, für sich selbst verantwortlich sei. Aber auch unter diesen Voraussetzungen war die Organisation bei zuletzt bis zu 1000 Teilnehmern (verteilt auf die ganze Strecke, aber jeweils rund 300 beim Zieleinlauf vor dem Hospizhaus in Trier) aufwendig.

Auch beim größten Benefizlauf der Region gab es wie bei vielen anderen Veranstaltungen schon vor der Pandemie das Problem, dass es zwar viele Helfer gab, aber nur wenige, die verantwortlich eigene Bereiche auch bei der Organisation im Vorfeld übernehmen. Corona hat die Situation weiter verschärft.

Zum Jubiläum, dem 20. Hospizlauf 2023, soll wieder gemeinsam für die gute Sache gelaufen werden. Von Freitag (8.7.) bis Sonntag (10.7.) aber noch einmal getrennt. Das hat aber auch Vorteile. Sei es die zeitliche und örtliche Flexibilität oder auch die Wahl der sportlichen Betätigung, ob nun laufend, walkend, mit Inlineskates oder Rad fahrend. Auf der Originalstrecke entlang der Mosel ist der Hospizlauf-Bus wieder unterwegs. Dort können am Samstag (9.7.) die beliebten Hospizlauf-Shirts gegen eine Spende von 25 Euro erstanden werden. Und natürlich wird die Spendendose an den elf Haltepunkten wieder herumgehen.

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