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Jens Roth Dritter beim Xterra-Crosstriathlon in Griechenland

Athen. „Das war ein grandioser Abschluss der ersten Saisonhälfte“, meldete sich Jens Roth überglücklich vom Xterra-Crosstriathlon aus Griechenland. Der 29-Jährige von Tri Post Trier belegte bei dem Rennen der weltweit ausgetragenen Querfeldein-Wettkämpfe hinter Weltmeister Ruben Ruzafa und Roger Serrano (beide Spanien) den dritten Platz. Holger Teusch

Auf demselben Schwimmkurs über 1,5 Kilometer, auf dem 2004 zum zweiten Mal Olympiasieger im Triathlon ermittelt wurden, kontrollierte Roth in seiner Spezialdisziplin das Feld der 20 Profiathleten. Zusammen mit Serrano fuhr der aus Monzelfeld (Kreis Bernkastel-Wittlich) stammende deutsche Crossduathlon-Meister die erste 15 Kilometer lange Mountainbikerunde mit ihren 445 Höhenmetern. Ruzafa fuhr auf den zweiten 15 Kilometern zwar auf das Führungsduo auf, Roth konnte aber zunächst den Kontakt halten. "Dann ist Ruben aber doch noch 30 Sekunden weggefahren", erzählt er.

Beim abschließenden Crosslauf über zehn Kilometer baute der Weltmeister seinen Vorsprung noch weiter aus, aber Roth kämpfte mit Serrano um die verbleibenden Podestplätze. "Ich habe versucht dran zu blieben. Am Ende fehlten nur 17 Sekunden auf Roger", freute sich der Wahl-Trierer über den Podestplatz: "Das ist in diesem Feld mehr wert, als alles, was ich bis jetzt in der Xterra-Serie erreicht habe."

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